Der Rottweiler Freundeskreis Hyères hatte im Rahmen seines Jahresprogramms eine Baustellen- Führung durch das Landesgartenschau- Gelände, und über 30 Mitglieder kamen, um sich über den Stand der Dinge zu informieren.
Rottweil – Vom LGS- Büro aus war die erste Station die Hochbrücke, von der aus man einen Blick auf den oberen und unteren Stadtgraben hat, ersterer mit den Kaskaden, zweiterer mit dem im Bau befindlichen Aufzug, der direkt zur Grafengasse (Volksbank) in die Innenstadt hoch führt. Über das Gelände am Musikpavillon, das durch die LGS zum dauerhaften „grünen Wohnzimmer“ der Stadt werden soll, ging der Weg steil hoch zum Hochturm. Die beiden Führerinnen, Gloria Schuler und Dr. Sarah Jotz wiesen in diesem Zusammenhang auf die besonderen topografischen Herausforderungen für die LGS in Rottweil durch die Lage der Stadt mit ihren großen Höhenunterschieden hin.
Für den Freundeskreis Hyères war von besonderem Interesse, dass der Hang am Zwinger von den Partnerstädten für die LGS mit landestypischen Sträuchern und Blumen bepflanzt werden soll. Vieles, wie etwa die Landesgartenschaubrücke über den Neckar und die Bahngleise wird nach dem Ende der Landesgartenschau 2028 bestehen bleiben, so dass die Rottweiler Bürger auch längerfristig von den Veränderungen profitieren. Die interessante Führung ging im Innenhof des Alten Spitals mit Blick vom Gelände des alten Gaswerks bis zum renaturierten Neckar zu Ende. Im Anschluß konnten sich die Teilnehmer noch bei einer Schlußeinkehr austauschen.
