Fluorn-Winzeln. Ein Zwischenfall mit einem viersitzigen Sportflugzeug hat am Freitagabend einen größeren Einsatz von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei am Flugplatz in Winzeln ausgelöst. Eine Person wurde verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Ersthelfer hatten ihn und die weiteren Betroffenen noch vor den hauptamtlichen Kräften an der Einsatzstelle versorgt.
Update, die Polizei berichtet am späten Abend wie folgt: Am späten Freitagnachmittag ist ein Motorflugzeug am Flugplatz Winzeln-Schramberg aus geringer Höhe abgestürzt. Dabei ist Sachschaden in Höhe von ca. 80.000 Euro entstanden. Das mit vier Personen besetzte Kleinflugzeug startete gegen 17.30 Uhr vom
Flugplatzgelände am Flugplatzweg in Winzeln. Der 41-jährige Pilot konnte nach dem Start nicht genügend Höhe gewinnen, weshalb das Flugzeug am Ende der Startbahn mit Büschen kollidierte und zu Boden stürzte. In der Folge fing der
Motor Feuer, der Brand konnte jedoch mittels Feuerlöscher eigenständig gelöscht
werden.
Die Polizei erklärt darüberhinaus, drei der vier Insassen seien unverletzt geblieben, eine Passagierin habe vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht werden müssen. Diese Angaben decken sich nicht ganz mit dem, was die NRWZ vor Ort erfuhr. Wir halten an unserer Darstellung, die vom medizinischen Einsatzleiter stammt, fest.
Unsere Erstbericht: Nach Angaben von Wolfgang Heim, Einsatzleiter und Kommandant der Feuerwehr Fluorn-Winzeln, war das Sportflugzeug mit vier Personen besetzt. Alle vier hätten die Maschine nach dem Vorfall selbstständig verlassen können. Anschließend wurden sie dem Rettungsdienst übergeben.
Eine der Personen wurde noch vor Ort medizinisch versorgt und anschließend mit dem Rettungshubschrauber „Christoph Ortenau“ in eine Klinik geflogen.
Der Rettungsdienst war mit einem größeren Aufgebot am Flugplatz. Vor Ort waren unter anderem vier Rettungswagen, dem Organisatorischer Leiter Rettungsdienst Uli Schneider, ein Krankentransportwagen sowie ein Notarzt. Hinzu kamen ehrenamtliche Kräfte einer DRK-Bereitschaft. Auch die Polizei war im Einsatz.
Wie Schneider der NRWZ berichtete, wurden bei der Außen- oder Notlandung beziehungsweise dem Absturz des Motorflugzeugs drei Menschen leicht und einer mittelschwer verletzt.
Der Einsatz war in zwei Abschnitte gegliedert. Während sich Rettungsdienst und Polizei in einem Bereich konzentrierten, war die Feuerwehr an einem zweiten Einsatzabschnitt tätig, bei der abgestürzten Maschine. Die Feuerwehr Fluorn-Winzeln war nach Angaben der Einsatzleitung mit 26 Einsatzkräften und mehreren Fahrzeugen vor Ort. Dazu gehörten auch Löschfahrzeuge, die den Brandschutz sicherstellten.
Kreisbrandmeister Philipp Glunz war ebenfalls an der Einsatzstelle.
Der reguläre Flugbetrieb auf dem Flugplatz war während des Einsatzes offenbar eingestellt.
Wie es zu dem Zwischenfall mit dem Sportflugzeug gekommen war, war zunächst nicht bekannt.









