Dornhan. Ein Stoppelacker hat am Montagnachmittag bei Dornhan gebrannt. Die Feuerwehr wurde zunächst mit dem Einsatzstichwort „Vegetationsbrand groß“ alarmiert. Dank des schnellen Eingreifens von Landwirten und Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Nach Angaben des Kreispressesprechers der Feuerwehr, Sven Haberer, standen rund 1,5 Hektar Stoppelacker in Flammen. Noch bevor sich das Feuer auf weitere Bereiche ausbreiten konnte, pflügten Landwirte das Feld rund um den Brandherd um. Der so entstandene Schutzstreifen verhinderte, dass die Flammen auf die trockene Vegetation übergriffen.
Zudem organisierten die Landwirte einen Pendelverkehr mit wasserführenden Fahrzeugen und unterstützten die Feuerwehr so bei der Löschwasserversorgung. Unter der Leitung von Einsatzleiter Christoph Eckerle löschten die Einsatzkräfte die betroffene Fläche ab. Eine Feuerwehrdrohne überwachte den Brand aus der Luft und unterstützte bei der Suche nach Glutnestern. Außerdem wurde das Großtanklöschfahrzeug der Feuerwehr Oberndorf zur Einsatzstelle alarmiert. Ebenfalls vor Ort war ein Fachberater des THW.
Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen der Feuerwehr im Einsatz. Zur Absicherung standen ein Rettungswagen und ein Notarzt bereit. Die DRK-Bereitschaft ist ebenfalls hinzugezogen worden. Die Polizei war mit zwei Streifenwagen vor Ort.
Wie das Feuer entstand, ist derzeit noch unklar. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand.
Hinweis: Gerade bei der anhaltenden Trockenheit zeigt der Einsatz erneut, wie wichtig die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Landwirten ist. Durch das schnelle Umpflügen des Ackers und die Unterstützung bei der Wasserversorgung konnte eine deutlich größere Ausbreitung des Brandes verhindert werden.
Fotos: Peter Arnegger

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