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Der Tod eines Kin­der- und eines All­ge­mein­arz­tes in Rott­weil reißt eine Lücke in die Ver­sor­gung. Das The­ma ist am Mitt­woch im Gemein­de­rat ange­kom­men. Elke Rei­chen­bach (FFR) for­der­te die Stadt­ver­wal­tung auf, aktiv zu wer­den. Bür­ger­meis­ter Dr. Chris­ti­an Ruf kün­dig­te eine Markt­ana­ly­se an.

Der eine der bei­den Dok­to­ren hat­te recht­zei­tig vor sei­nem Tod noch einen Nach­fol­ger fin­den, sei­ne Pra­xis über­ge­ben kön­nen. Der ande­re ver­starb in einer Zeit, in der er noch aktiv prak­ti­zier­te. Somit fehlt wie­der ein Arzt in der Stadt.

Stadt­rä­tin Rei­chen­bach nahm dies auf. Sie reg­te bei der Stadt­ver­wal­tung an, aktiv zu wer­den. Genau­er wur­de sie nicht, das ließ der Punkt „Ver­schie­de­nes” nicht zu, bei dem nur Anmer­kun­gen, kei­ne Dis­kus­sio­nen vor­ge­se­hen sind.

Bür­ger­meis­ter Ruf erklär­te, dass die Ver­wal­tung bereits aktiv sei. Aller­dings offen­bar sehr rudi­men­tär: So sei eine Markt­ana­ly­se ange­dacht. Die­ser Vor­schlag sol­le in Kür­ze in den Gemein­de­rat ein­ge­bracht wer­den. Ein­zel­ne Stadt­rä­te hiel­ten das auch für das rich­ti­ge Gre­mi­um – Rei­chen­bach hat­te aus Aktua­li­täts­grün­den für ihren Vor­stoß eine Sit­zung des Umwelt-, Bau- und Ver­kehrs­aus­schus­ses gewählt.