Verrauchter Keller – Feuerwehr in Rottweil mit großem Aufgebot im Einsatz

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ROTTWEIL. Rauch im Keller, in einer Waschküche: Das ist der Einsatzleitstelle am Sonntagmittag unter dem Notruf 112 gemeldet worden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr, die unter Atemschutz ins Gebäude vordrangen, konnten Schlimmeres verhindern. Menschen kamen bei dem Einsatz, an dem das Rote Kreuz mit haupt- und ehrenamtlichen Kräften beteiligt war, nicht zu Schaden.

Der Rauch war von einem Kellerraum ausgegangen. Wie Rottweils Feuerwehrsprecher Marius Daute berichtete, habe dort ein älterer Elektroherd gestanden, auf dem sich einige Dinge befunden hätten, kein Essen, so der Feuerwehrmann. Aus unbekannter Ursache habe der Herd diese Dinge erhitzt, bis sie zu rauchen begonnen hätten. Ein Brand im Entstehen.

Das bemerkten die Bewohner aber noch rechtzeitig, riefen die Feuerwehr. Die rückte laut Daute mit 36 Kräften an. Drehleiter, Tanklöschfahrzeug, Mannschaftstransporter, Einsatzleitung. Sie machten sich zunächst bereit für einen möglichen Großeinsatz. Kellerbrände gehören zu den am schwierigsten zu bekämpfenden Brandereignissen. Die Einsatzkräfte haben es mit undurchdringlich verrauchten, verwinkelten, oft heißen Gängen zu tun.

Nicht so hier, zum Glück. Die Brandursache war rasch ausgemacht, Feuerwehrleute beseitigten die sogenannte Brandlast, lüfteten den Keller zudem.

Als erste Maßnahme leiteten Kräfte der Feuerwehr Rottweil parallel auch eine mögliche Menschenrettung ein. Doch auch hier stellte sich heraus: Den vom entstehenden Brand betroffenen Gebäudeteil, als auch den angrenzenden hatten die Bewohner bereits verlassen. Auch eine ältere Frau, die zunächst noch im Gebäude war und der deshalb zunächst die größte Sorge von Einsatzkräften galt, war bereits draußen und wohlauf, erfuhr die NRWZ.

Das DRK rückte mit einem Rettungswagen an. Außerdem vor Ort: der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, Hans-Christian Geiß. Nachdem zudem Kräfte der DRK-Bereitschaft eingetroffen waren, konnte dieser den Rettungswagen aus dem Einsatz auslösen. Die Ehrenamtlichen blieben zur Absicherung der unter Atemschutz agierenden Feuerwehrleute noch vor Ort.

Kreisbrandmeister Nicos Laetsch machte sich angesichts des recht hohen Einsatzstichworts B4, mit dem bestätigte Gebäudebrände gemeldet werden, selbst ein Bild von den Einsatzarbeiten.

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