Winterstörche auf Futtersuche

Insgesamt mindestens vier Winterstörche im Kreis

Autor / Quelle: Martin Himmelheber (him)
Lesezeit 2 Min.
Das Winterstorchenpaar auf einem Acker bei Waldmössingen. Fotos: Andrea Heim

In Waldmössingen hat Andrea Heim gestern zwei Winterstörche gesichtet. Die beiden waren auf einem frisch gepflügten Feld auf der Jagd. Wie der Storchenbeauftragte Hartmut Polet anhand der Fotos gesehen hat, sind sie ohne Ringe

Schramberg-Waldmössingen. „Die Störche sind hier irgendwo in der Nähe zu Hause“, vermutet Polet. Störche, die bei uns überwintern, hätten meist einen Stammplatz. Polet vermutet, dass es sich um ein Paar handelt. Er sehe deutlich einen kurzen Schnabel, Kennzeichen für eine Störchin. „Die Seedorfer Störche werden es nicht sein, sonst wären sie im Nest“, glaubt Polet.

Gut zu erkennen: Der Storch ist nicht beringt.

Übernachten am Schornstein

Wie überstehen die Störche die derzeit bitterkalten Nächte bei uns, fragt man sich? Polet hat beobachtet, dass sie oft auf einem Dach neben dem warmen Kamin übernachten.

Dass die beiden Störche auf diesem Acker aufgetaucht sind, wundert Poet nicht: „Der Acker wurde heute gepflügt. Und siehe da, die Störche finden dann auch im Winter Würmer oder auch Mäuse.“

Ob er etwas erwischt hat?

Inzwischen vier Winterstörche im Kreis

Polet freut sich, das Jahr beginne schon sehr spannend in der Region Schramberg mit den Störchen. Aktuell seien ihm nun vier Winterstörche im Landkreis Rottweil bekannt.

Hundehalter bittet er, Hunde anzuleinen, wenn man sich den Störchen nähere. „Störche warten oft an einem Fleck sehr lange, bis dann eine Maus kommt – oder auch ein Maulwurf.“ Da sollte sie ein Hund nicht stören.

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