Am letzten Samstag veranstaltete der TTC Sulgen seine Vereinsmeisterschaften, die letztes Jahr wegen der Hallensperrung ausgefallen sind. 24 Aktive und drei Jugendliche gingen an den Start, was eine Rekordbeteiligung in der Vereinsgeschichte darstellt.
Turnierleiter Waldemar Reswich stellte zunächst zwölf Doppelpaare nach der Punkterangliste zusammen. Nach den Gruppenspielen holten sich im Finale Gennadii Iurchenko/Alexander Rothfuß den Titel gegen Christof Staiger/Tobias Westphal. Im Spiel um den dritte Platz gewannen Daniel Reswich/Claudiu Belu gegen Petra Scholz/Uwe Winter.
Vereinsmeisterin bei der Jugend wurde Alessia Pasc mit zwei 3:0-Siegen. Zweiter wurde Nico Blessing vor Nico Bramanti. Alle drei spielten dann auch bei den Aktiven im Einzelwettbewerb mit. Hier spielte man zunächst in sechs ausgelosten Gruppen. Dabei wurden die zwölf nominell besten Akteure auf die sechs Gruppen verteilt.
Teils überraschende Ergebnisse
Diese zwölf Spieler überstanden dann auch die Gruppenspiele als Erst- oder Zweitplatzierte und qualifizierten sich für das Achtelfinale. Dieses erreichten auch die Drittplatzierten Tobias Westphal, Lucian Graure, Peter Bellgardt und Alexander Rothfuß. Hier konnten sie sich aber gegen (jeweils Gruppenerste) Daniel Reswich, Gennadii Iurchenko, Waldemar Reswich und Francisc Pasc nicht durchsetzen. Dasselbe Schicksal teilten Altmeister Guido Seckinger (0:3 gegen Daniel Kopp), Jungstar Samuel Mitroi (1:3 gegen Christof Staiger) und im Noppen-Duell Dirk Nyitrai (0:3 gegen Uwe Winter). Sensationell gelang Igor Deiwald ein knapper 3:2-Erfolg gegen Vizevorstand Axel Kaiser aus der Ersten.
In den Viertelfinalspielen dominierten Iurchenko gegen Saiger, W. Reswich gegen Deiwald und D. Reswich gegen Kopp mit klaren 3:0-Erfolgen. Letztlich schaffte es auch Francisc Pasc mit einem 11:9 im fünften Satz gegen Uwe Winter ins Halbfinale. Dort hatte er dann überraschend wenige Probleme beim 3:0-Sieg gegen Mitfavorit Daniel Reswich. Im anderen Halbfinale musste sich der Vereinsvorsitzende Waldemar Reswich mit 1:3 dem Titelverteidiger aus dem Jahr 2024, Gennadii Iurchenko, geschlagen geben. Im Spiel um den dritten Platz bezwang er dann aber seinen Bruder Daniel Reswich in einem mitreißenden Offensivduell mit 3:2 Sätzen.
Topfavorit kriegt Probleme
Im Finale um den Vereinsmeistertitel sah man bald, dass Topfavorit Gennadii Iurchenko mit den Noppen-Rückhandbällen seines Kontrahenten Francisc Pasc Probleme hatte. Auch mit der offensiven Vorhand agierte Pasc bärenstark und konnte tatsächlich Iurchenko mit 3:1 Sätzen eine sensationelle Niederlage beibringen. Francisc Pasc holte somit erstmals den TTC-Vereinsmeistertitel im Einzel.
Bei der Siegerehrung konnte Waldemar Reswich den Erst- bis Drittplatzierten schön gestaltete Urkunden überreichen und freute sich besonders, dass auch mal wieder Jugendliche am Start waren.

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