Ein beispielhaftes Einkaufserlebnis findet sich in Schramberg: Das Bettenhaus Alesi gehört zu landesweit prämierten Einzelhändlern.
Im Rahmen des im August 2022 veröffentlichten Ideenwettbewerbs „Einkaufserlebnisse im stationären Einzelhandel – Best Practices für Baden-Württemberg“ wurden 49 Einkaufserlebniskonzepte eingereicht. Auf Vorschlag einer Fach-Jury wurden davon 31 Konzepte für eine Förderung durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus vorgeschlagen. Seit November 2022 wurden 31 stationäre Einzelhändler dabei unterstützt, innovative und nachhaltig wirksame Konzepte für zeitgemäße Einkaufserlebnisse umzusetzen.
Von den insgesamt 31 vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus geförderten Einkaufserlebniskonzepten wurden 23 Erlebniskonzepte von einer Fach-Jury ausgewählt und im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs von Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut als Best Practices ausgezeichnet.
Zu diesen Unternehmen gehört das Bettenhaus Alesi in Schramberg.
Landes-Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut: „Best Practices sollen Motivation und Inspiration für andere Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sein. Sie bieten damit konkrete Ansatzpunkte, um die Wettbewerbsfähigkeit des stationären Einzelhandels im Land zu stärken“
Auf das durch die Digitalisierung stark veränderte Kaufverhalten der Konsumenten müsse der Einzelhandel kreative Antworten finden – und zwar sowohl stationär als auch digital, so die Ministerin. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs seien dazu unterschiedlichste Erlebniskonzepte für verschiedene Branchen entwickelt und innerhalb von wenigen Monaten erfolgreich umgesetzt worden. „Damit haben wir ein wichtiges Ziel unseres Ideenwettbewerbs erreicht“, sagt Hoffmeister-Kraut.
Die 23 als Best Practices ausgezeichneten Erlebniskonzepte sollen aber auch Motivation und Inspiration für andere Einzelhändlerinnen und Einzelhändler sein. „Die Best Practices bieten damit viele konkrete Ansatzpunkte, um die Wettbewerbsfähigkeit des stationären Einzelhandels im Land zu stärken“, sagte die Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus am Montag anlässlich der Abschlussveranstaltung des Ideenwettbewerbs Einkaufserlebnisse in Stuttgart.
Noch in diesem Jahr würden alle für eine Duplizierung der Best Practices erforderlichen Informationen veröffentlicht und zusätzlich auf der Projektwebsite Videoclips zu jedem der ausgezeichneten Konzepte implementiert, betonte Hoffmeister-Kraut.
Der Fördersatz betrug 80 Prozent der förderfähigen Kosten, begrenzt auf maximal 70.000 Euro je Unternehmen. Die Konzepte mussten bis zum 30. September 2023 hinreichend umgesetzt werden.
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