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Dietingen baut die Zufahrt zum neuen Lebensmittelmarkt – die Shopping-News der Woche

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Bild: NRWZ, KI-generiert

Am Ortseingang von Dietingen stehen weitere Arbeiten für den künftigen Lebensmittelmarkt an: Von Mittwoch, 30. September, bis einschließlich Donnerstag, 1. Oktober lässt die Gemeinde den Belag an der Zufahrt aufbringen. Die Erschließung des Standorts läuft bereits seit dem Sommer. In Schramberg hat die Lebensmittelüberwachung die Kaufland-Filiale zum zweiten Mal in diesem Jahr wegen Schimmel und Fäulnis beanstandet. Rückrufe der großen Ketten gab es in dieser Woche keine. Dafür fallen die Preise: Aldi, Lidl und Norma haben am selben Tag dieselben Gebäckartikel billiger gemacht – bei Lidl und Norma sind sogar die alten und die neuen Preise auf den Cent gleich.

signet v2

Aus dem Kreis Rottweil

Die Gemeindeverwaltung Dietingen kündigt für Mittwoch, 30. September, und Donnerstag, 1. Oktober, Belagsarbeiten am Ortseingang an, und zwar ausdrücklich „an der Zufahrt zum künftigen Lebensmittelmarkt“. Der Verkehr wird an der Baustelle einspurig in Richtung Rottweil vorbeigeführt, aus Rottweil kommend über die Fronstraße umgeleitet. Einen Betreiber nennt die Mitteilung nicht. Im Gemeinderat war Ende Juli ein Netto-Markt im Sondergebiet „Fülgraben“ vorgestellt worden; ob die Arbeiten diesem Vorhaben zuzurechnen sind, ist damit nicht bestätigt. Ein Eröffnungstermin ist bislang nicht genannt.

In Schramberg hat die amtliche Lebensmittelüberwachung die Kaufland-Filiale in der Bahnhofstraße bei einer Kontrolle Anfang August beanstandet. In der Obst- und Gemüseabteilung fanden die Kontrolleure Fäulnis an Spinat, Tomaten und Melonen sowie Schimmel an Möhren, Kräuterseitlingen und einer Ananas; die Ware wurde noch während der Kontrolle entsorgt. Es ist der zweite Befund dieser Art in diesem Jahr – im Januar hatte es bereits Beanstandungen an Paprika, Salat und Tomaten gegeben. Kaufland erklärte auf Anfrage, die täglichen Frischekontrollen erhöht und zusätzliche Schulungen angesetzt zu haben. Die Einzelheiten stehen in unserem Bericht vom Dienstag.

Zum ehemaligen Real-Markt in der Friedrich-List-Straße in Oberndorf gibt es weiter keinen bestätigten Termin. Edeka Südwest hat das Gebäude im Februar angemietet und den Jahreswechsel als Ziel genannt; in den Mitteilungen der Regionalgesellschaft aus dieser Woche kommt der Standort nicht vor.

Rückrufe

Bei keiner der acht großen Ketten wurde in dieser Woche ein Lebensmittel zurückgerufen. Die beiden amtlich gemeldeten Rückrufe betreffen Baden-Württemberg nicht. Zum einen ruft die Fung’s Handels GmbH aus Hannover „Kimchi“ im 300-Gramm-Glas mit der Chargennummer 20052026 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 20. Oktober 2026 zurück, weil Kunststoffteile im Produkt sein können; als betroffene Bundesländer nennt das amtliche Portal lebensmittelwarnung.de nur Hamburg und Schleswig-Holstein. Zum anderen warnt ein Landwirtschaftsbetrieb aus Arendsee in Sachsen-Anhalt vor Rinderhackfleisch, das am 25. Juli abgepackt und ausschließlich über den eigenen Hofladen verkauft wurde; nachgewiesen wurden Shiga-Toxin bildende E.-coli-Bakterien. Beide Meldungen stehen bei lebensmittelwarnung.de und bei produktwarnung.eu.

Ein Hinweis zum Rückruf der vergangenen Woche: Das Verbrauchsdatum der von Aldi Nord zurückgerufenen Putenschnitzel mit möglichen Plastikteilen läuft am Montag ab. Filialen von Aldi Nord gibt es im Südwesten ohnehin nicht.

Aldi

Aldi hat am Donnerstag die Preise für 14 Gebäckartikel der Eigenmarke Biscotto dauerhaft gesenkt, um 10 bis 50 Cent je Packung. Die 175-Gramm-Packung Schoko-Waffeln kostet jetzt 2,29 statt 2,59 Euro, Reiswaffeln (150 Gramm) 1,69 statt 1,99 Euro, Spritzgebäck (300 Gramm) 1,79 statt 2,09 Euro, Schoko-Butterkekse (125 Gramm) 1,39 statt 1,59 Euro und Jaffa Cakes (300 Gramm) 1,79 statt 1,99 Euro. Die größte Einzelsenkung betrifft Kokos-Törtchen (400 Gramm), die von 2,99 auf 2,49 Euro fallen – allerdings nur bei Aldi Nord, also nicht im Kreis Rottweil. Umgekehrt gelten einige Senkungen ausschließlich bei Aldi Süd, darunter Spritzgebäck und Bio-Mini-Reiswaffeln.

Daneben zwei Meldungen aus dem Marketing: Seit Montag läuft eine neue Imagekampagne des Discounters, und ab kommendem Montag verkauft Aldi Süd eine Barbie-Puppe im eigenen Firmendesign mit Einkaufswagen und 18 Zubehörteilen für 12,99 Euro. Die Auflage ist nach Unternehmensangaben begrenzt.

Edeka

Edeka Südwest, die für den Landkreis zuständige Regionalgesellschaft, meldet zwei Standortentscheidungen – beide außerhalb der Region. In Adelberg im Kreis Göppingen eröffnet am Mittwoch ein vollautomatisierter Dorfladen mit rund 3.000 Artikeln, der rund um die Uhr geöffnet ist und von einer Kaufmannsfamilie aus dem Ort betrieben wird. Das Format ist für kleine Gemeinden ohne eigenen Markt gedacht und deshalb auch für Orte im Kreis Rottweil grundsätzlich interessant. In Sindelfingen übernimmt zum 1. Oktober die Verbrauchergenossenschaft Calw einen Markt, dessen Inhaberin kurz vor der geplanten Übergabe gestorben ist.

Bundesweit verweist der Edeka-Verbund auf den Retail Award des Fruchthandel Magazins, bei dem das Unternehmen in der Kategorie der Vollsortimenter zum zehnten Mal den ersten Platz belegt. Grundlage ist eine Befragung von rund 7.000 Haushalten durch das Institut YouGov – gemessen wird also, wie Kundinnen und Kunden die Obst- und Gemüseabteilungen wahrnehmen, nicht deren geprüfte Qualität.

Kaufland

Aus der Neckarsulmer Zentrale kam in dieser Woche keine Mitteilung; die jüngste stammt vom 16. September und betrifft eine Branchenauszeichnung für das Werbegeschäft der Kette. Für den Kreis Rottweil ist stattdessen der Kontrollbefund aus Schramberg der relevante Vorgang (siehe oben).

Lidl

Lidl hat am selben Donnerstag wie Aldi und Norma die Preise für Schokolade und Gebäck gesenkt, bei insgesamt 19 Artikeln. Die sieben 200-Gramm-Tafeln der Eigenmarke Fin Carré kosten jetzt 1,99 statt 2,19 Euro, Schoko- und Kekssticks (90 Gramm) 1,29 statt 1,49 Euro, ein veganer Karamell-Keks-Riegel (200 Gramm) 2,19 statt 2,54 Euro. Dazu kommen neun Gebäckartikel der Marke Sondey, darunter Reiswaffeln (150 Gramm) für 1,69 statt 1,99 Euro und Schoko-Waffeln (175 Gramm) für 2,29 statt 2,59 Euro. Das Unternehmen begründet die Senkung mit gesunkenen Rohstoffpreisen und gibt an, es gebe keine regionalen Preisunterschiede. Ob die neuen Preise dauerhaft gelten, sagt Lidl anders als Norma nicht.

Lidl meldet außerdem den Retail Award des Fruchthandel Magazins in der Kategorie Discount – dieselbe Auszeichnung, die in dieser Woche auch der Edeka-Verbund für sich reklamiert, dort in der Kategorie der Vollsortimenter. Beide gewinnen nach eigenen Angaben zum zehnten Mal, und beide Male beruht die Wertung auf derselben YouGov-Befragung von 7.000 Haushalten im Frühjahr 2026. Bewertet wird dabei die Handelsgruppe insgesamt, nicht die einzelne Filiale.

Daneben teilt Lidl mit, Schwarz-, Grün- und Rooibostee der Eigenmarken ab sofort vollständig aus zertifiziertem Anbau zu beziehen, nach den Standards von Fairtrade, Rainforest Alliance oder EU-Bio. Vom 5. Oktober an verkauft die Kette zudem wieder eine Kollektion der Marke Strenesse Blue, zunächst online, von 12. Oktober an auch in den Filialen. Die dauerhafte Senkung der Nusspreise um bis zu 16 Prozent bei den Eigenmarken Alesto und Belbake, über die wir in der vergangenen Ausgabe berichtet haben, gilt weiter.

Netto

Netto Marken-Discount verkauft von Montag bis Freitag Äpfel und Karotten mit Schönheitsfehlern unter dem Namen „Keiner ist perfekt“, parallel zur Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“ des Bundesernährungsministeriums. Nach Unternehmensangaben wurden im vergangenen Jahr 786 Tonnen krummes Obst und Gemüse verkauft; der Lebensmittelabfall im Unternehmen sei gegenüber 2023 um 30 Prozent gesunken, bis 2030 sollen es 50 Prozent sein. Zum Einordnen: Der größte Teil der Verluste entsteht nicht im Handel, sondern in den Haushalten – nach den in der Mitteilung genannten Zahlen rund 6,3 Millionen Tonnen im Jahr und damit 58 Prozent der gesamten Lebensmittelabfälle.

Weiter läuft bis zum 28. November die Vereinsspende, bei der der Einkaufsbetrag an der Kasse aufgerundet oder der Pfandbon gespendet werden kann. Netto ist im Kreis unter anderem in Zimmern ob Rottweil, Villingendorf, Deißlingen, Schramberg und Oberndorf vertreten.

Norma

Norma hat in dieser Woche zweimal die Preise gesenkt, jeweils dauerhaft. Am Donnerstag traf es zehn Gebäckartikel der Eigenmarke Delicia: Spritzgebäck (300 Gramm) kostet 1,79 statt 2,09 Euro, Schoko-Waffeln (175 Gramm) 2,29 statt 2,59 Euro, Schoko-Butterkekse (125 Gramm) 1,39 statt 1,59 Euro, Jaffa Cakes (300 Gramm) 1,79 statt 1,99 Euro und Butterwaffeln (240 Gramm) 1,49 statt 1,79 Euro. Am Freitag folgte Schokolade der Eigenmarke Excelsior: Riegel im Dreierpack (300 Gramm) für 1,99 statt 2,09 Euro, Edel-Sahne-Tafel und Edelnusstafel (je 200 Gramm) ebenfalls für 1,99 statt 2,19 Euro. Nach Unternehmensangaben ist es die vierte Senkung in vier Wochen.

Bemerkenswert ist der Gleichklang gleich dreier Ketten: Aldi, Lidl und Norma haben am selben Donnerstag dieselben Gebäckarten verbilligt. Bei Spritzgebäck, Schoko-Waffeln, Schoko-Butterkeksen, Jaffa Cakes und Butterwaffeln stimmen die neuen Endpreise von Aldi und Norma auf den Cent überein, bei Norma teilweise von einem höheren Altpreis kommend. Zwischen Lidl und Norma geht die Übereinstimmung noch weiter: Bei Schoko-Waffelröllchen (125 Gramm), Schoko-Waffeln (175 Gramm), der Gebäckmischung, Schoko-Butterkeksen (125 Gramm), Butterkeksen (400 Gramm) und Doppelkeksen sind nicht nur die neuen, sondern auch die alten Preise identisch. Die Discounter beobachten einander offenkundig genau. Norma weist zugleich darauf hin, dass Preissenkungen je nach Verfügbarkeit regional unterschiedlich ausfallen können – anders als Lidl, das ausdrücklich bundesweit einheitliche Preise angibt.

Penny

Penny startet am Dienstag ein sechsteiliges Videoformat auf seinem Youtube-Kanal, in dem zwei von Influencern gestaltete Filialen in Frankfurt und Hamburg umgebaut werden. Preise oder Sortimentsänderungen sind damit nicht verbunden.

Rewe

Von Rewe gab es in dieser Woche keine neue Mitteilung. Der am 15. September gestartete Lieferdienst über Uber Eats, Wolt und Lieferando bleibt damit bei den vier Startstädten Köln, Frankfurt, Hamburg und Jena; weitere Großstädte sollen bis Jahresende folgen, kleinere Städte erst danach – Namen und Termine nennt das Unternehmen nicht.

Für Vereine im Kreis bleibt die Sammelaktion „Scheine für Vereine“ das Praktischere: Bis zum 11. Oktober gibt es je 15 Euro Einkaufswert einen Vereinsschein, bei Nutzung der Rewe-App einen zweiten, im Baumarkt der Konzerntochter Toom je 30 Euro einen. Im vergangenen Jahr nahmen nach Unternehmensangaben mehr als 23.000 Sportvereine teil.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
Unter dem Label NRWZ-Redaktion beziehungsweise NRWZ-Redaktion Schramberg veröffentlichen wir Beiträge aus der Feder eines der Redakteure der NRWZ. Sie sind von allgemeiner, nachrichtlicher Natur und keine Autorenbeiträge im eigentlichen Sinne.Die Redaktion erreichen Sie unter redaktion@NRWZ.de beziehungsweise schramberg@NRWZ.de
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