Zwei Tage lang standen bei der 19. Auflage der „starter“-Ausbildungsmesse in der Rottweiler Stadthalle Ausbildung und Berufswahl im Mittelpunkt. Trotz der großen Hitze war die Messe überaus gut besucht und es gab viele gute Gespräche, wie Aussteller und Messeorganisatorin Bettina Weigl bilanzieren.
„Die ‚starter war sowohl am Freitag als auch am Samstag sehr gut besucht. Jeweils bis zum Messeende waren interessierte Besucher Messeständen anzutreffen“, freut sich Bettina Weigl von der städtischen Wirtschaftsförderung über die große Resonanz. Traditionell sei der Freitagnachmittag eher schwächer besucht, in diesem Jahr aber nicht, was die Ausstellenden natürlich freute, wenngleich die Frequenz an den Ständen unterschiedlich ausfiel.
Auch in diesem Jahr hatten sich die Aussteller wieder ins Zeug gelegt, und eine Messe der Superlative geboten, denn allein die Ausbildungsangebote zu präsentieren, das kommt bei den Besuchern zu wenig an. „Da geht es schon drum, die jungen Menschen über die weichen Faktoren an den Stand zu bekommen“, sagt eine Ausstellerin. Und die zogen offenbar in diesem Jahr besonders gut, denn man hatte den Eindruck, dass die Messebesucher weniger Berührungsängste und viel mehr Spaß und Freude an den Angeboten zeigten.
„Die Aussteller gaben sehr viel positives Feedback“, informiert Bettina Weigl und ergänzt: „Ich freue mich für alle Beteiligten über dieses erfolgreiche Ergebnis und danke allen Ausstellern, meinen Kooperationspartnern deutschundfranke mediadesign GmbH und Atelier Schüler GmbH & Co. KG für ihre top Arbeit.“
Wie bereits im vergangenen Jahr war auch der Samstag so gut besucht wie selten. „Viele waren aufgrund der Hitze schon am Vormittag da. Wir hatten sehr gute Gespräche“, sagt Ralf Rottler von Junghans defence. Und wem es dann dennoch zu heiß war, der konnte sich an einigen Ständen mit Eis abkühlen, was auch die Aussteller gerne taten. Der Stimmung tat die Hitze jedenfalls keinen Abbruch.
Sehr gut angenommen wurde auch die neue „starterApp“, über die sich die Besucher bereits im Vorfeld über das Angebot, die Messestände und den Hallenplan informieren konnten, freut sich Simone Heinz von der Agentur deutschundfranke, die die App mit entwickelt hatte. „Äußerst positiv ist auch, dass es immer mehr Eltern gibt, die ihre Kinder aktiv im Berufswahlprozess unterstützen und sich sehr engagieren“, lobt einer der Aussteller.
Doch zuviel Theorie darf es dann eben doch nicht sein und so nutzten die jungen Besucher die Möglichkeiten, ihre Talente und Fähigkeiten bei den verschiedenen Angeboten unter Beweis zu stellen. An den meisten Ständen konnte eifrig ausprobiert, getüftelt, gebaut oder konstruiert werden. So konnte man beim Handwerkerforum in der Stallhalle einen eigenen kleinen Tisch bauen, beim Deutschen Roten Kreuz konnte man sich Reanimieren versuchen und bei der Helios Klinik durfte man einen Menschen wieder mit seinen inneren Organen ausstatten – gar nicht so einfach. Aber es kam an.
Das Konzept, das Veranstalter und Aussteller gemeinsam über die Jahre erarbeitet und immer wieder den Anforderungen der Zeit und den Gegebenheiten angepasst haben, ging einmal mehr auf. „Die ‚starter‘ ist eine der besten Ausbildungsmessen der Region“, lobte Andreas Bitzer, Gesamtausbildungsleiter bei Kern-Liebers die Veranstaltung. Und so gehen nicht nur Messeorganisatorin Bettina Weigl, sondern auch die Aussteller hochmotiviert in die Planung der 20. „starter“-Ausbildungsmesse im nächsten Jahr. Denn nach der „starter“ ist vor der „starter“, und die Ideen gehen so schnell nicht aus.
Bildergalerie: Eindrücke von der „starter“-Messe
Fotos: Stadt Rottweil / Tobias Hermann







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