Trotz Hitze, Gewittern und einer Evakuierung am Freitag blieb das Festival aus Sicht der Polizei weitgehend friedlich. Bis Sonntagabend wurden 40 Straftaten registriert.
Neuhausen ob Eck. Das Southside-Festival 2026 ist aus Sicht der Polizei weitgehend ruhig und friedlich verlaufen. Bis Sonntagabend, 18 Uhr, registrierte die Polizei 40 Straftaten und 13 Ordnungswidrigkeiten. Am Freitag mussten wegen eines Gewitters das Infield und Teile der Campingflächen geräumt werden; verletzt wurde dabei nach Angaben der Polizei niemand.
Von Donnerstag bis Sonntag kamen nach Polizeiangaben zeitweise bis zu 50.000 Besucherinnen und Besucher zum Festivalgelände bei Neuhausen ob Eck. Das Wetter wechselte während der Festivaltage zwischen Sonne, Hitze und Gewittern. Besonders am Freitag hatte die Wetterlage Auswirkungen auf den Ablauf: Das Infield und die Campingplätze wurden wegen der drohenden Unwetterlage evakuiert.
Nach Einschätzung der Polizei verlief diese Maßnahme trotz kurzer Vorwarnzeit und der großen Besucherzahl geordnet und zügig. Zu Schäden kam es nach aktuellem Stand nicht. Das Festivalprogramm konnte nach der wetterbedingten Unterbrechung fortgesetzt werden.
Auch die Einsatzbilanz fällt nach Angaben des Polizeipräsidiums vergleichsweise niedrig aus. Bis Sonntagabend wurden 40 Straftaten gezählt. Dabei ging es vor allem um Leistungserschleichung, Hausfriedensbruch und Diebstahl. Hinzu kamen 13 Ordnungswidrigkeiten.
Ein Schwerpunkt lag dabei auf Drohnenflügen. Rund um das Festivalgelände galt eine Flugverbotszone. Nach Polizeiangaben wurden mehrere Verstöße gegen dieses Verbot festgestellt.
Die Polizei wertet den Verlauf insgesamt positiv. Dazu habe auch die Zusammenarbeit zwischen Veranstalter, Rettungs- und Hilfsorganisationen sowie den Einsatzkräften beigetragen. Weitere Informationen über mögliche Vorfälle nach Sonntagabend lagen zunächst nicht vor.
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