Benachrichtigung

Die Tigermücke im Blick

Die winzigen Eier sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen, lassen sich aber durch Schrubben verlässlich entfernen. Foto: tiger-platform.eu
Autor / Quelle:
Lesezeit 2 Min.
Hinweis der Redaktion: Diese Pressemitteilung haben wir nicht oder nur oberflächlich redaktionell bearbeitet. Sie wurde direkt in das Angebot der NRWZ übernommen.

Herbstzeit ist Gartenzeit: Jetzt werden die Gärten „winterfest“ gemacht, Gartenmöbel wieder verstaut, Stauden geschnitten. Geht’s nach dem Rottweiler Gesundheitsamt, sollte man beim „Winterfestmachen“ auch an die Tigermücke denken.

Rottweil. Auch wenn die Mückensaison jetzt langsam vorbei ist, haben die Insekten schon fürs nächste Jahr vorgesorgt. Sie haben ihre Nachkommen gegen Kälte und Austrocknung geschützt an geeigneten Plätzen hinterlassen. Wird es im Frühjahr wieder wärmer, entwickelt sich die nächste Mückengeneration.

„Noch ist unser Landkreis Tigermückenfrei“, so Nina Neißner vom Rottweiler Gesundheitsamt. Sie erklärt den Vermehrungs- und Entwicklungszyklus der Asiatischen Tigermücke: Drei bis fünf Tage nach einer Blutmahlzeit werden pro Gelege etwa 40 bis 90 Eier abgelegt. Diese Eier befinden sich nicht einfach nur im Wasser, sondern werden an den Rand – kurz oberhalb des Wasserspiegels – des jeweiligen Gefäßes geklebt.

Besonders tückisch: Die Asiatische Tigermücke ist sehr anpassungsfähig. Sie kann kälte- und trockenresistente Eier produzieren, die laut Neißner einen Winter in Mitteleuropa überstehen können. Sie rät: „Wenn Sie Ihren Garten aufräumen, achten Sie auf alle Gefäße, angefangen von der Regentonne bis hin zur Blumenvase für die Gänseblümchen der Enkel.“ Welche Gefäße nicht benötigt werden, können nach Reinigung ins Regal ins Gartenhaus. Alle anderen, etwa Vogeltränken und Regentonnen oder Blumenuntersetzer, sollten mit einer Bürste geschrubbt oder/und mit Wasser, das über 60 Grad heiß ist, ausgespült werden.

Durch das Schrubben werden die Eier mechanisch vom Rand entfernt, das heiße Wasser beschädigt die Eier dauerhaft, so dass aus ihnen im Frühjahr keine Larven schlüpfen werden. Neißner: „Durch diese Maßnahmen können Sie dazu beitragen, dass der Landkreis Rottweil weiterhin Tigermücken frei bleibt!“

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
Mit "Pressemitteilung" gekennzeichnete Artikel sind meist 1:1 übernommene, uns zugesandte Beiträge. Sie entsprechen nicht unbedingt redaktionellen Standards in Bezug auf Unabhängigkeit, sondern können gegebenenfalls eine Position einseitig einnehmen. Dennoch informieren die Beiträge über einen Sachverhalt. Andernfalls würden wir sie nicht veröffentlichen.Pressemitteilungen werden uns zumeist von Personen und Institutionen zugesandt, die Wert darauf legen, dass über den Sachverhalt berichtet wird, den die Artikel zum Gegenstand haben.

Danke, dass Sie die NRWZ lesen.

NRWZ.de ist kostenlos. Damit das so bleibt, brauchen wir Werbeeinnahmen — die funktionieren besser mit Ihrer Einwilligung. Nutzen Sie NRWZ kostenlos mit Werbung oder unterstützen Sie unsere Redaktion mit einer Steady-Mitgliedschaft und lesen dafür werbefrei.

Kostenlos mit Werbung

Der kostenlose Zugang wird durch Werbung finanziert. Dafür bitten wir um Ihre Einwilligung in die dafür notwendigen Cookies und Dienste.

Bereits Mitglied? Dann können Sie sich direkt einloggen:

Werbefrei mit Steady

Mit Steady unterstützen Sie unabhängigen Lokaljournalismus aus der Region und lesen NRWZ ohne Werbung*.

*Frei von Werbung über die externen Anbieter Google und Taboola. Lokale Werbung zeigen wir im Interesse unserer Direktkunden weiterhin an.

Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und im Impressum.