Schramberg (him) – Einen Anstieg bei den Straftaten in Schramberg hatte Revierleiter Jürgen Lederer zu melden. Bei einem Gespräch mit Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, dem Fachbereichsleiter Recht und Sicherheit Matthias Rehfuß und Ordnungsamtsleiterin Cornelia Penning sowie seinem Stellvertreter Kai Eggenweiler berichtete Lederer von 647 Straftaten im vergangenen Jahr. Das war eine Zunahme um 87 Fälle.
Zu den Ursachen war Lederer unsicher, ob es möglicherweise auch mit Corona und den damit einhergehenden Maßnahmen zusammen hängen könnte. Insgesamt ist nämlich landesweit die Zahl der Straftaten zurückgegangen. Im Fünf-Jahresvergleich seien die Schramberger Zahlen des vergangenen Jahres aber „im Rahmen“.
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„Wir hatten viele Anzeigenerstattungen“, so Lederer. Gerade auch bei einfachen Betrugsdelikten im Internet sei wohl die Schwelle zur Anzeigenerstattung gesunken. Auch im Bereich der Gewaltkriminalität, den Rohheitsdelikten sei ein Anstieg zu beobachten. Allerdings sei hier auch die Aufklärungsquote mit 95 Prozent sehr hoch.
Die sogenannte Häufigkeitszahl, die besagt, wie viele Straftaten auf 100.000 Einwohner zu verzeichnen sind, ist angestiegen. Sie liegt nun bei 3072. Der landesweite Durchschnitt liegt bei 4380. Die Aufklärungsquote liegt bei 69,4 Prozent und damit über dem Landesdurchschnitt von 65,3. Lederers Fazit: Alles in allem sei Schramberg nach wie vor „ sehr, sehr sicher.“
Über die einzelnen Deliktsarten und die Schwerpunktarbeit der Polizei und der Stadtverwaltung in Sulgen und im „Goldenen Dreieck“ werden wir noch berichten.
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