Nach dem Waldbrand an der L 108 zwischen Schramberg und Lauterbach haben sich nach Angaben der Stadt Schramberg Fels und Geröll gelockert. Es bestehe akute Steinschlaggefahr. Die Straße bleibt gesperrt, mehrere Wanderwege ebenfalls. Auch der Busverkehr ist betroffen.
Stadt warnt vor losem Fels und Geröll
Durch das Feuer und die anschließenden Löscharbeiten sei das Gestein an den Hängen entlang der Landesstraße instabil geworden, teilt die Stadt Schramberg mit. Die Verwaltung bittet die Bevölkerung deshalb, den gesperrten Bereich zu meiden – auch zu Fuß.
Absperrungen sollen unbedingt beachtet werden. Wer den Gefahrenbereich betritt, setzt sich nach Darstellung der Stadt einem unmittelbaren Risiko aus. Wie lange die Sperrung gilt, teilte die Verwaltung zunächst nicht mit.
Umleitung über Hardt und Fohrenbühl
Der Autoverkehr wird über Hardt, Brogen, Langenschiltach und den Fohrenbühl umgeleitet. Die Strecke ist ausgeschildert. Für Fußgänger und Wanderer richtet die Stadt eine eigene, ebenfalls ausgeschilderte Umleitung ein, da mehrere Wanderwege im betroffenen Bereich gesperrt sind.
Die Verbindung zwischen Schramberg und Lauterbach über die L 108 ist eine der wichtigsten Achsen im oberen Kinzigtal-Übergang. Die Umleitung verlängert die Fahrzeit spürbar.
Busse können die Strecke nicht befahren
Die Sperrung wirkt sich auch auf den öffentlichen Nahverkehr aus: Busse können die Strecke derzeit nicht bedienen. Die Stadt steht nach eigenen Angaben mit dem Nahverkehrsamt in Abstimmung und will informieren, sobald es nähere Auskünfte zu Ersatzhalten oder geänderten Fahrplänen gibt.
Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über den aktuellen Stand informieren.
Oberbürgermeisterin dankt Einsatzkräften
Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr dankte den Einsatzkräften, die den Brand unter schwierigen Bedingungen unter Kontrolle gebracht haben. „Dank des unermüdlichen Einsatzes vieler ist es Gott sei Dank gelungen, den Brand schnell unter Kontrolle zu bringen. Mein großer Dank gilt allen Einsatzkräften der Blaulichtorganisationen und den Landwirten, die bei der Bekämpfung des Waldbrands unterstützt haben“, wird sie in der Mitteilung der Stadt zitiert.
Angaben zur Größe der verbrannten Fläche, zur Brandursache und zur Schadenshöhe machte die Stadt in ihrer Mitteilung nicht.
