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BUND Schramberg wächst über Nacht um 25 Mitglieder – Hardt schließt sich an

Hardt löst sich auf, Schramberg wächst: BUND-Fusion bringt 25 neue Mitglieder

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In gemütlicher Atmosphäre tauschten sich die Mitglieder aus Schramberg, Tennenbronn und Hardt über bisherige und zukünftige Aktivitäten aus. Foto: pm

Der BUND Ortsverband Schramberg hat sich bei seiner Hauptversammlung in Tennenbronn auf einen Schlag um 25 Mitglieder und Förderer vergrößert. Möglich macht das eine Satzungsänderung: Die Ortsgruppe erstreckt sich künftig auch auf die Gemeinde Hardt, deren eigenständige BUND-Gruppe sich im Mai nach über 40 Jahren aufgelöst hatte.

25 neue Mitglieder und Förderer innerhalb weniger Sekunden – diesen Zuwachs konnte der BUND Ortsverband Schramberg bei seiner Hauptversammlung am 17. Juni verzeichnen. Grund war eine Satzungsänderung, nach der die Ortsgruppe künftig auch die Gemeinde Hardt einschließt.

Mitte Mai hatte sich die Ortsgruppe Hardt nach mehr als 40 aktiven Jahren aufgelöst, weil sich kein neues Vorstandsteam fand. Bei der Auflösungsversammlung kam die Idee auf, sich der aktiven Gruppe in Schramberg anzuschließen. Bei der Hauptversammlung im Gasthaus Adler in Tennenbronn wurde dieser Wunsch nun formal umgesetzt: Laut einstimmig angenommener Satzungsänderung umfasst der BUND Ortsverband Schramberg künftig „das Gebiet der Gemeinde Schramberg und ihrer Teilorte sowie die Gemeinde Hardt”.

Bei der anschließenden Vorstandswahl waren somit auch die anwesenden Mitglieder aus Hardt stimmberechtigt. Das bisherige Vorstandsteam, bestehend aus Erika Günter, Sarah Hujer und Karl Pröbstle, wurde ohne Gegenkandidaten einstimmig im Amt bestätigt. Auch die bisherigen Kassenprüferinnen Brigitte Bruker und Roswitha Moosmann wurden erneut einstimmig gewählt.

Im Bericht des Vorstands blickte Sarah Hujer auf vielfältige Aktivitäten im Jahr 2025 zurück. Neben festen Größen wie Kinderprogramm, Fahrradmarkt und Vogelstimmenspaziergang markierte vor allem die Anschaffung einer mobilen Beobachtungsstation für Nachtfalter einen Höhepunkt des Jahres. Martin Höfflin-Glünkin kümmert sich um den Einsatz der Station und die Dokumentation der Ergebnisse – 315 Nachtfalter-Arten hat er auf diese Weise bereits in Tennenbronn fotografiert und bestimmt, mit steigender Tendenz.

Auf den offiziellen Teil der Versammlung folgte ein reger Austausch zwischen den Mitgliedern aus Tennenbronn, Schramberg und Hardt über die bisherige Arbeit der Ortsgruppen und Möglichkeiten für neue gemeinsame Initiativen. Nach Einbruch der Dunkelheit ließen die Anwesenden den lauen Sommerabend thematisch passend mit einer Nachtfalterbeobachtung „auf der Höhe” in Tennenbronn ausklingen.

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