Bei einem schweren Arbeitsunfall in einem Betrieb für Oberflächentechnik in Oberndorf am Neckar sind am Dienstagmorgen drei Beschäftigte verletzt worden, zwei davon schwer. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 5.30 Uhr während eines Galvanisierungsprozesses. Die Ursache ist bislang unklar.
Nach bisherigen Erkenntnissen des Polizeipräsidiums kam es in dem Betrieb zu einer explosionsartigen Verdampfung. Dabei löste sich ein Bauteil einer Anlage und stürzte in ein rund 450 Grad heißes Zinkbad.
Durch das herausspritzende flüssige Zink erlitten drei Arbeiter im Alter von 38, 52 und 56 Jahren teils schwere Verletzungen. Zwei von ihnen wurden mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen. Der dritte Verletzte kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus der Region.
Neben Rettungsdienst und Polizei war auch die Freiwillige Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. An der betroffenen Anlage entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von rund 100.000 Euro.
Das Polizeirevier Oberndorf am Neckar hat die Ermittlungen zur Ursache des Arbeitsunfalls aufgenommen. Weitere Informationen lagen zunächst nicht vor.
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