Rottweil. Ein Gasalarm sorgt am Freitagabend für einen größeren Feuerwehreinsatz im Wohngebiet am Wasserturm. Betroffen ist der Bereich Plettenbergstraße / Imster Straße. Diese ist weiträumig gesperrt. Auch das DRK ist vor Ort. Hinweise auf Verletzte gibt es aktuell nicht.
Nach Angaben des Rottweiler Feuerwehrsprechers Marius Daute wurde die Feuerwehr um 19.17 Uhr zu einem Einsatz unter dem Stichwort „H-Gas 2“ alarmiert. Bei Bauarbeiten sei mit einem Bagger eine Gasleitung abgerissen worden.
Auch gegen 19.30 Uhr strömte noch Gas aus der beschädigten Leitung. Die Feuerwehr führte Messungen durch und konnte den Gasaustritt bestätigen. Der zuständige Energieversorger war zu diesem Zeitpunkt auf dem Weg zur Einsatzstelle.
Rund um den Bereich wurde ein Absperradius eingerichtet. Direkt angrenzende Häuser wurden vorsorglich geräumt, soweit Bewohner erreicht werden konnten. Weitere Räumungen waren zunächst nicht vorgesehen.
Der verantwortliche Bauunternehmer erklärte gegenüber der NRWZ zunächst, es sei wichtig, dass niemandem etwas passiert sei. Ihm sei es namens seines Unternehmens gar nicht recht, dass das Unglück geschehen sei, „zehn Minuten vor Feierabend“. Er wolle sich ausdrücklich bei den Anwohnern entschuldigen. Es sei immer das Bestreben seiner Mitarbeiter, gute Arbeit zu leisten. Man wolle sich auch noch persönlich bei den Betroffenen entschuldigen.
Die Imster Straße ist weiträumig gesperrt. Die Absperrungen werden teils von der Polizei, teils von der Feuerwehr übernommen.
Das Rote Kreuz stellt einen Rettungswagen und einen Notarzt.
Die Feuerwehr ist mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Seitens des Landkreises befindet sich unter anderem der Abrollbehälter Gefahrgut des Brand- und Katastrophenschutzes an der Einsatzstelle. Wie Kreisbrandmeister Phlipp Glunz vor Ort erklärte, sei hier nicht der Gefahrstoffzug angerückt , eine Unterscheidung, die vor allem mit der eingesetzten Kräftezahl zu tun hat. Weitere Kräfte rückten nach. Laut Feuerwehrsprecher Daute werden zehn Fahrzeuge mit 40 Kräften erwartet – so etwa der brandneue CBRN-Erkunder der Feuerwehr Schramberg, in Sulgen stationiert. Auch der Fachberater des THW wird erwartet.

Die Baustelle gehört zum Ausbau des Fernwärmenetzes.
Die Lage ist noch im Fluss. Dieser Bericht wird aktualisiert.
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