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Große Pilgerschar reist nach Lourdes

Bis zu 25 000 Pilger nehmen täglich an den Veranstaltungen teil und beten für den Frieden

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Der internationale Gottesdienst in der unterirdischen Basilika, bei der auch die Fahne „Christ wohin“ mitgeführt wurde, bewegte die Reisenden. Foto: Stier

Eine große Pilgerschar aus der Schweiz und den Kreisen Rottweil und Tuttlingen machten sich auf Einladung von „Christ wohin?“ auf den Weg nach Lourdes. Diese wurde von dem aus Egesheim stammenden und langjährigen Pfarrer von Deißlingen, Edwin Stier, organisiert und geleitet.

Region Rottweil – Nach einem ausgiebigen Frühstück im Exerzitienhaus Atnau ging es über gut ausgebaute Autobahnen in Frankreich zunächst nach Paray le Monial. In der Erscheinungskapelle, dem weltweit bekannten Zentrum der Herz Jesu Verehrung, am Schrein der Heiligen Margaretha Maria, wurde die Heilige Messe gefeiert. Neben Pfarrer Edwin Stier zelebrierte auch Pfarrer Nwokedi Ezumzu, der aus Nigeria stammt und derzeit Urlaubsvertreter in der Seelsorgeeinheit Lemberg ist. In Nevers besichtigte man das Kloster der Heiligen Bernadette, die sich nach den Erscheinungen dorthin zurückzog und dort begraben ist.

Danach folgten unvergessliche Tage in Lourdes. Neben Gottesdiensten in der Basilika Notre Dame, waren die Grotte der Erscheinung, der Kreuzweg, die Sakramentsprozession und vor allen Dingen die Lichterprozessionen unvergessliche Eindrücke. Der internationale Gottesdienst in der unterirdischen Basilika, bei der auch die Fahne „Christ wohin“ mitgeführt wurde, bewegte die Reisenden. Bis zu 25 000 Pilger nehmen täglich an den Veranstaltungen teil und beten für den Frieden. Die vielen kranken Pilger, die Hoffnung haben, viele Kinder, junge Familien und Jugendliche aus vielen Ländern der Erde, feiern in einer beruhigende Atmosphäre des Wallfahrtsortes; ohne Lärm, ohne Kontrollen, ohne Provokation.

Ein friedliches Miteinander spürt man an diesem heiligen Ort. Ein touristisches Highlight war der Besuch der Höhle von Betharram. Eine der größten Höhlen Europas ist 2, 5 Kilometer touristisch zu Fuß, Boot und Bahn erschlossen. Die Rückfahrt erfolgte über Ars bei Lyon, wo am Grab des berühmten Pfarrers und Beichtvaters Station gemacht wurde. Pfarrer Edwin Stier und Julian Schuler aus Deißlingen bereiteten im Bus die einzelnen Stationen und Höhepunkte der Wallfahrt vor. Abschluss war dann im Exerzitienhaus in Altnau, bei einem herzhaften Vesper.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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