SCHRAMBERG – Wegen einer gemeldeten Rauchentwicklung ist die Feuerwehr Schramberg am späten Sonntagabend zu einem größeren Wohngebäude in der Lauterbacher Straße ausgerückt. Rund 20 Wohneinheiten, verteilt auf zwei Gebäudeteile und drei Stockwerke, wurden von den Einsatzkräften kontrolliert.
„B3, Rauchentwicklung unklar“ lautete das Einsatzstichwort. Gemeldet worden war dichter schwarzer Rauch, der aus einem Gebäudeteil dringen sollte. Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren jedoch weder Rauch noch Feuer festzustellen, berichtete Feuerwehrsprecher Danny Barowka. Menschen seien zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewesen.
Dennoch durchsuchte die Feuerwehr das Gebäude systematisch und kontrollierte nach Angaben Barowkas „jede einzelne Wohnung“. Die Erkundung erfolgte unter Atemschutz. Beteiligt war dabei auch die atemschutz-notfalltrainierte Staffel der Schramberger Feuerwehr aus dem Stadtteil Heiligenbronn.
Die Kontrolle sämtlicher Wohneinheiten dauerte gut eine halbe Stunde. Einen Brand oder eine andere Ursache für die gemeldete Rauchentwicklung fanden die Einsatzkräfte nicht. „Woher die Aussage kam, dass schwarzer Rauch aus einem Wohnungstrakt dringe, konnte nicht festgestellt werden“, so Barowka.
Die Einsatzleitung hatte Schrambergs Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle. Als Stellvertreter des Kreisbrandmeisters war außerdem Markus Fehrenbacher vor Ort.
