In Betrieb waren sie noch nicht einmal: Von zwei im Aufbau befindlichen E-Ladesäulen in Schramberg-Sulgen haben Unbekannte übers Wochenende vier Kupferkabel abgeschnitten und mitgenommen. Der Schaden liegt bei rund 5000 Euro. Die Polizei sucht Zeugen.
Vier Kabel, jeweils rund vier Meter lang
Tatort ist ein Firmengelände in der Dr.-Konstantin-Hank-Straße im Schramberger Ortsteil Sulgen. Dort stehen zwei Ladesäulen eines Energieanbieters, die sich noch im Aufbau befinden. Zwischen Freitag und Montagmorgen, 7.30 Uhr, entwendeten Unbekannte nach Angaben der Polizei vier Kabel von jeweils etwa vier Metern Länge.
Passendes Werkzeug war dabei
Spontan war die Tat offenbar nicht: Um die Kupferkabel zu durchtrennen, verwendeten die Täter laut Polizei offensichtlich einen entsprechenden Kabelschneider. Anschließend verschwanden sie unerkannt. Den Schaden beziffert die Polizei auf etwa 5000 Euro.
Kupfer ist als Diebesgut seit Jahren gefragt – Buntmetalldiebstähle an Baustellen, Bahnanlagen und technischen Einrichtungen sind ein bundesweit wiederkehrendes Phänomen. Charakteristisch dabei: Der angerichtete Schaden übersteigt den Materialwert des Metalls in der Regel deutlich, weil beschädigte Anlagen aufwendig instand gesetzt werden müssen.
Hinweise an das Polizeirevier Schramberg
Das Polizeirevier Schramberg hat die Ermittlungen aufgenommen. Wer im Bereich der Dr.-Konstantin-Hank-Straße zwischen Freitag und Montag etwas Auffälliges beobachtet hat – etwa Fahrzeuge oder Personen zu ungewöhnlichen Zeiten –, soll sich unter Telefon 07422 27010 melden.
