Wenn am Samstag um 15 Uhr die „Schwarz-Gelben“ zum zweiten Heimspiel der Vorrunde gegen die neu formierte SG StuSta Freimann/ESV München-Freimann antreten, gehen die RCR’ler nach dem ersten Spieltag leicht favorisiert in die Partie. Während Rottweil den Aufsteiger Stuttgarter RC bezwingen konnte, musste sich die Münchner Spielgemeinschaft dem Heidelberger TV deutlich geschlagen geben. Ein Vorbericht von Karl-Heinz Bahr, Vorsitzender des Rugby-Clubs Rottweil.
Der 1999 gegründete Verein Studenten-Stadt (StuSta) aus Freimann bildet gemeinsam mit der Rugbyabteilung des Breitensportvereins ESV München-Freimann eine Spielgemeinschaft, nachdem das bisherige Spielfeld am Rand des Englischen Gartens nicht mehr genutzt werden darf.
Die Duelle mit den Studenten-Städtern hatten in den vergangenen Jahren stets ihre eigene Brisanz. Der RCR will von Beginn an Druck machen und dabei auf seine starke Hintermannschaft sowie die Kampfkraft der Stürmer setzen. Ziel ist es, das schnelle Spiel weiter zu verbessern und den nächsten Schritt in Richtung Saisonziel zu machen. Dafür soll am Samstag ein Sieg mit Bonuspunkt her.
Die Trainer Florian Dicu und Marian Butugan können dabei nahezu aus dem Vollen schöpfen. Innen-Drei-Viertel Vincent Holpp erwartet ein umkämpftes Spiel: „Wir treffen auf einen altbekannten Gegner, mit dem uns eine große sportliche Rivalität verbindet. Wir werden die Bayern nicht unterschätzen. Nur mit einer guten Leistung können wir unsere weiße Weste behaupten. Mit der Unterstützung unserer zahlreichen Zuschauer wollen wir uns athletisch und in der Abstimmung weiter verbessern. Die Punkte sollen in Rottweil bleiben.“
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