Der vierte Meisterschaftslauf der Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN 4) stand im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS 6) und die erste ADAC Eifel Trophy auf dem Rennkalender. Lion Düker steuerte wie in den anderen Läufen zuvor die #982, seinen Porsche 718 Cayman GT4 zusammen mit seinen Fahrerkollegen Christoph Krombach und Oliver Kunz für das Team W&S Motorsport durch die „Grüne Hölle“.
Freie Trainings-Erkenntnisse
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen über 30 Grad Celsius starteten die Teams am Freitagnachmittag in die Trainingssession. Gleich wurde klar, dass das Vier-Stunden-Rennen am Samstag bei extremer Hitze und einer Belastungsprobe für Mensch und Maschine alles abverlangen wird.
Qualifying – Solide Ausgangslage
Mit 29 Fahrzeugen ging die Porsche Endurance Trophy Nürburgring (PETN) und insgesamt 109 Startern (NLS6) am Samstagmorgen ins Qualifying. Lion Düker überzeugte das Team und stellte in seiner einzigen schnellen Runde die #982 (CK-Modelcars) auf P4 in der Cup3 / AM-Wertung (P52 gesamt).
„Nach drei Versuchen meiner Teamkollegen war es heute wirklich schwer, eine freie Runde zu finden. Da wir immer wieder durch Unfälle und technischer Defekte anderer Fahrzeuge, was auch mit den heißen Temperaturen zu tun hatte, eingebremst wurden, freuten wir uns, dass ich mit meiner Runde doch noch eine gute Ausgangslage einfahren konnte“, sagte Düker nach dem Qualifying.

Samstag – Kampf bei extremer Hitze / P4 Klasse / P36 gesamt / Tabellenführung
Bei über 30 Grad Celsius wurde pünktlich um 12 Uhr das Vier-Stunden-Rennen gestartet. Es war früh von Unfällen und technischen Ausfällen geprägt. Von insgesamt 109 Startern wurden am Ende nur 79 gewertet. Lion Düker und seine Fahrerkollegen lieferten ein fehlerfreies Rennen und hielten sich aus allem raus. Das ganze Rennen über konnte keine einzige Runde voll gefahren werden, da immer wieder Zwischenfälle auf der Strecke die Fahrer daran hinderten. Als Düker nach seinem Stint beim Boxenstopp das Auto übergab, riss dann noch der Schlauch des Drucklufthebers. Aber das Team von W&S Motorsport ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und behalf sich kurzerhand old school mit dem klassischen Wagenheber zum Reifenwechseln. Durch diese konstante Leistung und P4 übernahm die #982 um Lion Düker die Tabellenführung zur Halbzeit der Saison in der Cup3 AM-Wertung.
„Ich freue mich immer, wieder in der Grünen Hölle zu fahren und Teil der PETN und der Porsche-Familie zu sein. Dieses Wochenende war es wirklich heiß und super spannend, da die physische Seite dieses Sports so deutlich im Vordergrund stand. Für uns ging es diesmal darum, nach vier Stunden die Zielflagge zu sehen und so viele Punkte wie möglich einzufahren. Durch den vierten Platz sind wir in der Cup 3 AM-Meisterschaft Tabellenführer. Das spiegeltdie starke Leistung des gesamten Teams, und das macht mich wahnsinnig glücklich“, sagte Düker nach dem Rennen.

Mit dem KW 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen steht der fünfte Wertungslauf der PETN schon am 1. August an. Das Rennen führt über eine Distanz von sechs Stunden und wird daher mit eineinhalbfachen Punkten prämiert.
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