Der Rugby-Club Rottweil (RCR) spielt am Samstag, 15 Uhr, in der 2. Rugby-Bundesliga Süd/West beim Heidelberger TV 1846. Die Rottweiler haben ihre ersten drei Saisonspiele gewonnen, die Heidelberger stehen derzeit auf Platz fünf. Wie sich die Mannschaft auf das Auswärtsspiel vorbereitet hat, schildert der Vereinsvorsitzende Karl-Heinz Bahr im folgenden Gastbeitrag. Der Text gibt die Sicht des Vereins wieder.
Ein Gastbeitrag von Karl-Heinz Bahr, Vorsitzender des Rugby-Clubs Rottweil
Am Samstag stehen die „Schwarz-Gelben“ des Rugby-Clubs Rottweil (RCR) vor einer neuen Herausforderung in der 2. Rugby-Bundesliga Süd/West. Gegner am für die RCR’ler vierten Vorrunden-Spieltag ist um 15 Uhr der Heidelberger TV (HTV), der derzeitige Tabellenfünfte. Die Kurpfälzer haben sich mit mehreren intensiven Trainingseinheiten vorbereitet, ihre spielerischen Fähigkeiten sind jedoch schwer einzuschätzen.
Die RCR-Coaches Florian Dicu und Marian Butugan haben die Spielpause mit den Spielern genutzt, um ihr Team weiter auf Vordermann zu bringen und es sowohl athletisch als auch spielerisch, aber auch mental für die kommenden Aufgaben voranzubringen. Es bleibt abzuwarten, wie gut das Team das in dieser stark besetzten Süd-West-Gruppe schaffen wird, und die HTV’ler sind dabei ein echter Prüfstein.
Das Selbstbewusstsein ist groß gegen das Team vom unteren Neckar. Nicht zuletzt sind auch die drei Siege aus den bisherigen Vorrundenspielen in den Köpfen der RCR’ler. Die „weiße Weste“ zu behaupten, ist eine zusätzliche Motivation und Herausforderung.
Der frühere Junioren-Nationalspieler und Innen-Drei-Viertel Vincent Holpp: „Mit einem Sieg gegen den HTV wollen wir mit an der Tabellenspitze bleiben und über unseren starken Sturm schnell ins Spiel finden. Mannschaftliche Geschlossenheit sowohl in der Offensive als auch in der Defensive ist gefordert. Die gute Trainingsarbeit der letzten Wochen, aber auch die drei Erfolge im September sind bei allen präsent. Gegen die HTV’ler wird es wichtig sein, deren körperlich starken 3.-Reihe-Sturm und ihren Gedrängehalb wie auch den Verbinder von Anfang an im Spielaufbau zu stören und so gut wie möglich aus dem Spiel zu nehmen.“
