Oberndorf am Neckar – An der Turnhalle Aistaig in Oberndorf am Neckar steht ein neuer Defibrillator. Das öffentlich zugängliche Gerät soll im medizinischen Notfall eine schnelle Erstversorgung ermöglichen. Finanziert wurde es aus Verfügungsmitteln des Ortschaftsrats Aistaig, wie die Stadtverwaltung Oberndorf am 19. Oktober mitteilte.
Die Stadt Oberndorf am Neckar hat den Standort nach eigenen Angaben bewusst gewählt: In der Nähe der Turnhalle Aistaig liegen der Neckartalradweg, die Grundschule Aistaig sowie mehrere Vereins- und Veranstaltungsbereiche. Gerade bei Außenveranstaltungen und sportlichen Aktivitäten rund um die Halle soll der Defibrillator im Ernstfall helfen, schnell Erste Hilfe zu leisten.
„Sicherheit bedeutet auch, im Notfall möglichst schnell helfen zu können. Mit dem neuen Defibrillator schaffen wir einen weiteren wichtigen Baustein für die Notfallversorgung in unserer Stadt“, erklärt Bürgermeister Matthias Winter.
Auch Ortsvorsteher Frank Ade begründet die Wahl des Standorts: „Die Turnhalle liegt an einem zentralen Punkt in Aistaig. Hier kommen unterschiedliche Nutzergruppen zusammen – von den Schülerinnen und Schülern über die Vereine bis hin zu Radfahrern und Besuchern von Veranstaltungen.“
Auch die Feuerwehr Oberndorf am Neckar setzt nach eigenen Angaben auf eine breite Verfügbarkeit von Defibrillatoren. Insgesamt seien acht Geräte auf Löschfahrzeugen im Einsatz. Ergänzend dazu gebe es öffentlich zugängliche Außen-Defibrillatoren an ausgewählten Standorten im Stadtgebiet.
Ein solcher Standort befindet sich laut Stadt am Feuerwehrhaus in der Austraße. Das dortige Gerät sei eine Spende des Unternehmens Heckler & Koch. Gemeinsam mit dem neuen Defibrillator an der Turnhalle Aistaig soll es die Möglichkeiten der schnellen Hilfe im Stadtgebiet verbessern.
Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) sind für die Anwendung durch Ersthelfer ausgelegt. Sie analysieren bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand den Herzrhythmus und lösen bei Bedarf einen Elektroschock aus. Die Geräte ersetzen nicht den Notruf 112, sondern ergänzen die Wiederbelebungsmaßnahmen, bis Rettungskräfte eintreffen.