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Schulstart im Kreis Rottweil: 52 neue Lehrkräfte – Engpässe bleiben

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Am Montag beginnt für Kinder und Jugendliche im Landkreis Rottweil das neue Schuljahr. Nach Angaben des Staatlichen Schulamts ist der Unterricht grundsätzlich gesichert. Bei einzelnen Fächern und im sonderpädagogischen Bereich bleibt die Personalsituation allerdings angespannt.

KREIS ROTTWEIL/DONAUESCHINGEN – Zum Start des Schuljahres 2026/27 sind im Landkreis Rottweil über alle Schularten hinweg 52 Lehrkräfte neu eingestellt worden. Das geht aus Zahlen hervor, die das Staatliche Schulamt Donaueschingen am Freitag veröffentlicht hat. Hinzu kommen 38 befristete Verträge.

Von den 52 Neueinstellungen entfallen 24 auf Grundschulen, acht auf die Sekundarstufe I und fünf auf Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ). Sieben Lehrkräfte wurden an Gymnasien und sieben an beruflichen Schulen eingestellt. Eine weitere Einstellung weist die Übersicht gesondert im gymnasialen Bereich aus.

Unter den befristet Beschäftigten im Kreis Rottweil sind elf Pensionärinnen und Pensionäre sowie 21 Personen ohne Lehrbefähigung. Solche Kräfte sollen unter anderem dabei helfen, Lücken in der Unterrichtsversorgung zu schließen.

Schulamt sieht Unterricht gesichert

Für das neue Schuljahr meldet das Schulamt in seinem Zuständigkeitsbereich insgesamt 102 Neueinstellungen. Damit setze sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort, heißt es in der Mitteilung.

Trotz gestiegener Schülerzahlen könne der Unterricht zum Schuljahresbeginn sichergestellt werden. Kurzfristige Ausfälle durch Krankheit oder Mutterschutz blieben für die Schulen jedoch eine organisatorische Herausforderung. Besonders schwierig sei die Personalsuche weiterhin im SBBZ-Bereich sowie in den Fächern Physik, Chemie, Französisch, Englisch und Musik.

Schülerzahlen der Gymnasien fehlen

An den Grund-, Werkreal-, Gemeinschafts- und Realschulen sowie den SBBZ im Zuständigkeitsbereich des Schulamts starten am Montag, 14. September, nach vorläufigen Zahlen insgesamt 27.231 Schülerinnen und Schüler.

Davon besuchen 14.601 eine Grundschule, 2004 eine Werkrealschule, 2611 eine Gemeinschaftsschule, 6560 eine Realschule und 1455 ein SBBZ. Die Zahlen beziehen sich zusammengefasst auf die Landkreise Rottweil und Schwarzwald-Baar. Eine Aufschlüsselung nach Landkreisen enthält die Mitteilung nicht.

Auch die Schülerinnen und Schüler an Gymnasien und beruflichen Schulen sind in den 27.231 nicht enthalten. Eine vollständige Gesamtzahl aller Schülerinnen und Schüler in den beiden Landkreisen lässt sich aus den veröffentlichten Angaben daher nicht ableiten. Die genannten Anmeldezahlen sind zudem vorläufig. Die endgültigen Werte sollen mit der amtlichen Schulstatistik im Herbst vorliegen.

Mehr Sprachförderung vor der Einschulung

Ein Schwerpunkt des neuen Schuljahres liegt nach Angaben des Schulamts auf den Basiskompetenzen in Deutsch und Mathematik. Die Zahl der Sprachfördergruppen für Kinder mit festgestelltem Förderbedarf vor der Einschulung soll im Bereich des Schulamts von 33 auf 73 steigen.

Außerdem werden neun sogenannte Juniorklassen eingerichtet. Sie sollen Kinder auf einen gelingenden Schulstart und die Teilnahme am Unterricht der ersten Klasse vorbereiten. In den Klassen eins und zwei sind zusätzliche Sprachförderstunden vorgesehen. Im Fach Mathematik sollen Lernbänder unter dem Titel „Mathe für alle“ eingesetzt werden.

An den weiterführenden Schulen kommen unter anderem das Thema „Engagement und Verantwortung“ in den Klassen sieben bis neun sowie Informatik und Medienbildung als Fach in Klasse sieben hinzu.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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