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Schweizer Electronic steigert Umsatz deutlich – Verluste bleiben im ersten Quartal

Mehr Umsatz, geringere Verluste – aber weiterhin rote Zahlen bei Schweizer Electronic.

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Der Leiterplattenhersteller Schweizer. Foto: him

Der Leiterplattenhersteller Schweizer Electronic aus Schramberg ist mit einem Umsatzplus von rund 20 Prozent ins Jahr 2026 gestartet. Trotz verbesserter Ergebnisse bleibt das Unternehmen jedoch im Minus.

Die Schweizer Electronic AG hat im ersten Quartal 2026 ihren Umsatz deutlich gesteigert. Nach Angaben des Unternehmens lag der Erlös bei 47,3 Millionen Euro – ein Plus von 20,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Zuwächse verzeichnete das Unternehmen in mehreren Geschäftsbereichen. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Kunden aus den Bereichen Luftfahrt und Verteidigung. Dort stieg der Umsatz von 0,1 auf 0,8 Millionen Euro. Auch im klassischen Kerngeschäft mit Automobil- und Industriekunden legten die Erlöse um rund 18 Prozent zu.

Der Auftragsbestand erhöhte sich zum Quartalsende auf 211,1 Millionen Euro. Ein Großteil davon – rund 125 Millionen Euro – soll noch im Laufe des Jahres 2026 abgearbeitet werden.

Trotz der positiven Umsatzentwicklung schreibt das Unternehmen weiterhin rote Zahlen. Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich zwar auf minus 0,4 Millionen Euro, nach minus 1,5 Millionen Euro im Vorjahr. Unter dem Strich blieb jedoch ein Konzernverlust von 2,7 Millionen Euro, wenn auch geringer als im ersten Quartal 2025.

Auch die Finanzlage hat sich verändert: Das Eigenkapital ging leicht zurück, während sich die Netto-Verschuldung erhöhte. Ende März lag diese bei 2,5 Millionen Euro, nachdem zum Jahresende 2025 noch eine Netto-Liquidität ausgewiesen worden war.

Für das Gesamtjahr hält das Unternehmen an seinen Prognosen fest. Gleichzeitig beschreibt das Management das Umfeld als schwierig. Steigende Materialpreise und geopolitische Unsicherheiten erschweren demnach die Planung. Ein Schwerpunkt liegt daher weiterhin auf der Sicherung von Lieferketten und der Weitergabe gestiegener Kosten an Kunden.

Im Geschäftsfeld Luftfahrt und Verteidigung rechnet das Unternehmen im weiteren Jahresverlauf mit zusätzlichem Wachstum.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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