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Schramberg: Bürger sammeln Ideen für neues Klimaschutzkonzept

Das bisherige Konzept stammt von 1998. An sechs Stationen ging es um Mobilität, Energie und Wohnen. Die Ergebnisse kommen in den Gemeinderat.

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Schramberg – Rund 40 Bürgerinnen und Bürger haben kürzlich in der Mensa des Gymnasiums Schramberg bei einer Zukunftswerkstatt Ideen für das neue Klimaschutzkonzept der Stadt gesammelt. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Die Anregungen werden nun geprüft und zunächst dem Gemeinderat vorgestellt.

zukunftswerkstatt 2026

Neben den Bürgern waren nach Angaben der Stadt das Klimaschutzmanagement, zwei Vertreterinnen des Freiburger Unternehmens endura kommunal und der Energieagentur Schwarzwald-Baar-Heuberg sowie Fachleute aus der Stadtverwaltung und den Stadtwerken Schramberg dabei. Gemeinsam diskutierten sie Maßnahmen für das neue Klimaschutzkonzept.

Klimaschutzmanagerin Jana von Rechenberg erläuterte den Hintergrund: Das bisherige Klimaschutzkonzept der Stadt stammt aus dem Jahr 1998 und sollte aktualisiert werden. Seitdem hätten sich sowohl die klimatischen als auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen deutlich verändert. Die Stadt will deshalb an die damaligen Bemühungen anknüpfen und den Klimaschutz auf Grundlage der heutigen Herausforderungen weiterentwickeln.

Mona Stammer von endura kommunal stellte danach die Treibhausgasbilanz sowie Potenziale und Szenarien für die Entwicklung Schrambergs bis 2040 vor.

Anschließend konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an sechs Stationen mit Fachexpertinnen und Fachexperten austauschen und eigene Ideen einbringen. Die Themen reichten von „Nachhaltige Mobilität“ über „Energie und Wärme“ bis zu „Wohnen und Leben“. Gesprochen wurde unter anderem über vergünstigte Tickets im öffentlichen Nahverkehr, mehr Begrünung in der Innenstadt und ein größeres Angebot an Klimabildung für alle Altersgruppen. Als Maßnahmen genannt wurden außerdem der Ausbau von Photovoltaik, Energy Sharing und Energieberatungsangebote für die Bürgerschaft.

Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert: „Ein umsetzbares Klimaschutzkonzept lebt nicht nur von Theorie, sondern vor allem auch von Wissen und Engagement vor Ort.“

Wie es weitergeht: Die gesammelten Anregungen werden gesichtet. Die Stadt prüft, welche Maßnahmen sich umsetzen lassen und wo sich Vorschläge ergänzen oder Synergien nutzen lassen. Ziel sei es, die Ideen miteinander zu verknüpfen und mögliche nächste Schritte aufzuzeigen. Die Klimaschutzmanagerin der Stadt steuert das Projekt und den weiteren Prozess.

Nach Abschluss der Prüfung werden die Ergebnisse zunächst im Gemeinderat vorgestellt. So fließen die Anregungen aus der Bürgerschaft in die weiteren Beratungen zur Entwicklung Schrambergs ein.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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