Das „Treffen der Rottweiler Chöre“ brachte am Samstag viele Sängerinnen und Sänger in der Kirche Auferstehung Christi zusammen. Sie kamen sowohl und Kirchen- als auch aus weltlichen Chören.
Rottweil – So entstand, ganz vereinsübergreifend, ein ganz großer Chor mit über 150 Sängerinnen und Sängern, der mit Begleitung eines kleinen Orchesters mit vier Liedern die ökumenische Andacht musikalisch untermalte. Die vier Lieder wurden vor dem Gottesdienst einstudiert. Mit beteiligt an dem für alle offenen Projekt waren Choristen aus Münsterchor, Chor der Predigerkirche, Kirchenchöre Altstadt, Hausen und Zepfenhan, Chor der Neuapostolischen Kirche, den Männergesangvereinen Neufra und „Germania“ Altstadt, Via Voce, dem Collegium Cantorum, des Seniorenchors und der Chorgemeinschaft Rottweil. Beteiligt in unterschiedlicher Anzahl.

Etwas über 30 Sangesbegeisterte hatten sich schon zuvor getroffen, um unter der Leitung von Volker Welge und Julian Fack einen Projektchor zu bilden. Nicht nur Patrick Mink, Organisator des Treffens, war begeistert – er deutete auch an, dass der Chor auch im Laufe der Landesgartenschau auftreten könne.
Geselligkeit und Musik, das gab es am Abend im Anschluss an die Andacht. Drei Chöre traten dabei auf. Zunächst der vor einem Jahr gebildete gemeinsame Männerchor von Liederkranz Neufra und Germania Rottweil-Altstadt.

Der „leichten“ Muse war der Auftritt von „Via Voce“ gewidmet, Lieder aus verschiedenen Jahrzehnten hatten sie mitgebracht. „Wochenend und Sonnenschein“ passte natürlich nicht nur musikalisch.

Als drittes präsentierte sich dann der Projektchor mit weltlichen Liedern. Auch hier gab es, wie bei den anderen Chören, viel Beifall vom Publikum in der mehr als lauen Sommernacht. So kam durchaus der Wunsch auf, dass dies zwar das erste letzte Treffen der Rottweiler Chöre sei, aber nicht das einzige bleiben solle.

