Die Firma BDT bot in diesem Jahr den Rahmen für die Jahresübung der Deißlinger Feuerwehr. Angenommen wurde eine brennende Kunststoffpresse vor dem Firmengebäude und Rauch, der durch ein offenes Tor nach innen zog.
Rottweil – Hier löste zunächst die Sprinkleranlage und gleich auch die neue Brandmeldeanlage aus. Sieben Leute musste die Wehr aus dem Obergeschoss retten, da das eine Treppenhaus verqualmt und das andere wegen Bauarbeiten nicht passierbar war – soweit die Übungsannahme. Auch im Erdgeschoss galt es Menschen zu retten. Schnell entschied sich Einsatzleiter Martin Feichtner, dass Unterstützung gebraucht wurde und ließ weitere Fahrzeuge anrücken. Ebenso zeigte Dennis Normann als Zugführer vollen Einsatz.
Mit tragbaren Leitern wurden die „Eingeschlossenen“ aus dem Obergeschoss gerettet, auch die Atemschutzträger waren gefragt, für die es bei dieser Hitze in ihrer vollen Montur besonders anstrengend war. Für sie gab es ebenso Lob wie für die gute Zusammenarbeit mit dem Brandschutzbeauftragten der Firma BDT, Markus Müller.
Moderiert wurde die Übung von Gerhard Stern, der den zahlreichen Zuschauern, darunter auch Bürgermeister Ralf Ulbrich und Ortsvorsteher Karl Heinz Maier, die Abläufe erklärte und auch die Funktion der Brandmeldeanlagen, von denen es in Deißlingen und Lauffen sieben Stück gibt. Sie können im Ernstfall wertvolle Zeit sparen. Man erfuhr auch, dass bei der Deißlinger Wehr 60 Frauen und Männer aktiv sind, und wie gut sie zusammenarbeiten und auf die Einsätze vorbereitet sind, das konnte man sehen. Im kommenden Jahr wird es dann anstelle einer Einsatzübung wieder einen Blaulichttag in Deißlingen geben.
📰 Mehr aus Deißlingen
Symbol für ein gewaltfreies Miteinander in Zimmern
gestern
Prozess um Heroin, Waffen und mutmaßliches „Dealgeld“ beginnt: Angeklagter in Ketten vorgeführt
gestern
Waldbrand bei Deißlingen: Feuerwehr verhindert Ausbreitung
vor 3 Tagen
