Netze BW verlegt neue 20-Kilovolt-Kabel vom Umspannwerk Waldmössingen bis nach Bösingen. Nach Angaben des Unternehmens soll das Stromnetz dadurch zusätzliche erneuerbare Energien aufnehmen können und die Versorgungssicherheit erhöht werden.
Die Arbeiten starten Anfang September am Umspannwerk Waldmössingen. Von dort wird der Schlierbach mit einer Spülbohrung unterquert. Anschließend führt die Trasse über einen Feldweg parallel zum Schlierbach und auf der nördlichen Seite der Vinzenz-Erath-Straße bis zum Vierdörfereck.
Weiter verläuft sie im nördlichen Bereich des Bösingerwegs durch die Gewanne Pfaffentäle, Heiligenbühl, Zollbrunnen und Globen. Die Kabel werden je nach Abschnitt in offener Bauweise, im Spülbohr- oder im Fräsverfahren verlegt.
Auf der Gemarkung Waldmössingen sollen die Arbeiten bei planmäßigem Verlauf Mitte Oktober beendet sein. Für die Gemarkung Bösingen nennt Netze BW Ende November als voraussichtlichen Abschluss.
Während der Bauzeit werden betroffene Wege abschnittsweise gesperrt. Das Unternehmen kündigt an, die Einschränkungen möglichst kurz zu halten.
Die neuen Leitungstrassen sind insgesamt rund 6300 Meter lang. Netze BW beziffert die Investition auf etwa eine Million Euro. Nach Abschluss der Kabelverlegung soll die bestehende, rund 5000 Meter lange 20-Kilovolt-Freileitung von Dunningen nach Bösingen abgebaut werden.
