Die Mitglieder von SPD 60 plus erkundeten die Spuren jüdischen Lebens in Rottweil. Gerhard Lempp vom Verein „Alte jüdische Synagoge“ begrüßte die-SPD-Senioren vor dem ehemaligen Gebetssaal in der Kameralamtsgasse.
Dort wurde am 10. November 1938 das Haus von SA-Leuten in Brand gesteckt. Im Gebetssaal erklärte Lempp das Leben der jüdischen Gemeinde, die vor allem in 19. Jahrhundert und bis 1933 das wirtschaftliche Leben in Rottweil prägte. Die anschließende kleine Stadtführung ging zu den jüdischen Geschäftshäusern in der Innenstadt. An manchen Häusern befinden sich heute kleine Hinweistafeln mit Informationen zu den früheren Bewohnern und deren Schicksal. Zum Ende der Führung wurden die Namen der Rottweiler Holocaust-Opfer vorgelesen.
Die SPD Senioren danken Lempp und dem Verein „Alte jüdische Synagoge“, der mit seiner Arbeit dafür sorgt, dass das Geschehene nicht vergessen wird. Nach diesem bedrückenden Teil der Rottweiler Geschichte besuchte die Gruppe das Wohnhaus des verstorbenen Genossen Dr. Winfried Hecht, wo seine Tochter Anne durch das historische Gebäude führte. Zum abschließenden Austausch trafen sich alle in der Markthalle.
📰 Mehr aus Rottweil
NEU
Rauchwolke am Himmel über Rottweil: Leservideo zeigt das Ausmaß des Scheunenbrands
vor 2 Stunden
NEU
Deißlingen wird autark – harsche Kritik an Wirtschaftsministerin
vor 6 Stunden
NEU
Rekord bei der Gewerbesteuer – doch der Geldsegen ist für Rottweil nur von kurzer Dauer
vor 12 Stunden 🔥 Meistgelesen aus Rottweil
👁 12,9k
31-Jährige stirbt bei schwerem Verkehrsunfall auf der B 462 bei Sulgen
vor 3 Tagen
👁 5,7k
Drei Schramberger Unternehmen stellen Insolvenzantrag – Amtsgericht ordnet vorläufige Insolvenzverwaltung an
vor 5 Tagen
👁 5,4k
Polizei warnt vor Gerüchten um Vinted-Anzeigen mit Kuscheltieren
24. Juni 2026

Die neuesten Kommentare