Schramberg – Landrat Christoph Keckeisen hat Schramberg besucht und mit Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr, Mitgliedern des Gemeinderats und der Stadtverwaltung mehrere Einrichtungen besichtigt. Im anschließenden Arbeitsgespräch ging es um Verkehrsprojekte, einen Wertstoffhof, die Straßenmeisterei, den Jobcenter-Standort und einen Konflikt zwischen Lärmaktionsplan und Regiobus. Das teilt die Stadt Schramberg mit.

Mit dem Besuch wollte sich der Landrat nach Angaben der Stadt vor Ort über aktuelle Entwicklungen und wichtige Themen an der Schnittstelle zwischen Stadt und Landkreis informieren. Die Delegation besuchte nacheinander die St.-Maria-Kirche, den Treff 12 und das Familienzentrum. Das anschließende Arbeitsgespräch bot Gelegenheit, zentrale Anliegen der Stadt mit dem Landrat zu besprechen.
Erste Station war die St.-Maria-Kirche. Arnhold Budick stellte den Gästen die Kirche und ihre Ausstattung durch den Bildhauer Erich Hauser vor. Budick ist mit Hauser und der Kirche gut vertraut und bietet regelmäßig ehrenamtlich Führungen an. Dekan Rüdiger Kocholl, Thomas Herzog vom Verein Schramberger Orgelkonzerte e.V. und Dekanatskirchenmusikerin Bérénice Nuss begleiteten den Termin. Nuss spielte zum Abschluss des Besuchs romantische Melodien auf der Walcker-Orgel.
Danach ging es zum Treff 12 in der Tiersteinstraße. Die Jugendhilfeeinrichtung bietet Kindern und Jugendlichen, die die Peter-Meyer-Schule besuchen, nachmittags einen Ort, an dem sie sich wohlfühlen und Unterstützung erhalten. Freier Träger ist die Stadt Schramberg, das Kreisjugendamt Rottweil fördert die Maßnahme. Die Gäste sprachen vor Ort mit langjährigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Einrichtung und stellten Fragen.
Dritte Station war das Familienzentrum Schramberg im Gebäude der Kindertagesstätte Don Bosco. Oberbürgermeisterin Eisenlohr stellte das Familienzentrum und seine Ziele kurz vor und leitete dann zum Arbeitsgespräch über.
Sie sprach dabei die Ortsumfahrung Sulgen, die Talumfahrung Schramberg und den Wunsch nach einem Wertstoffhof an. Ebenfalls Thema waren die Pläne des Landkreises, seine Straßenmeisterei an einen neuen Standort in Sulgen zu verlegen, sowie der Jobcenter-Standort Schramberg.
Zudem ging es um einen Interessenkonflikt zwischen dem von der Stadt beschlossenen Lärmaktionsplan und den Vorgaben des Landes für den Regiobus. Laut Mitteilung informierte Landrat Keckeisen, er habe in dieser Sache das Verkehrsministerium angeschrieben und um Unterstützung bei der Lösung des Konflikts gebeten.
„Es ist mir wichtig, Themen nicht nur am Sitzungstisch zu besprechen, sondern direkt vor Ort ein Bild zu bekommen. Stadt und Landkreis arbeiten in vielen Bereichen eng zusammen. Der direkte Austausch hilft, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam gute Lösungen zu finden“, wird Keckeisen in der Mitteilung zitiert.
Eisenlohr bedankte sich laut Mitteilung für den Besuch, den offenen Austausch und die Zeit, die sich der Landrat für die Stationen und Themen genommen habe. Sie erwarte eine weitere positive Zusammenarbeit.