Beim Spittelseniorenzentrum geht die Leiterin Hedwig Pieper in diesem Jahr von Einnahmen und Ausgaben von etwa 8,5 Millionen Euro aus. Sie rechnet mit einem kleinen Minus von 90.000 Euro, den der Spitteltreff verursacht.
Schramberg. Wesentlich für die Kalkulation seien die Pflegesatzverhandlungen und der Ausbildungszuschlag, so Pieper im Verwaltungsausschuss. Sie erwarte, dass die Kosten sowohl beim Materialaufwand, bei den Energiepreisen, beim Wasser oder auch bei den Lebensmitteln weiter steigen werden. Ein „großer Faktor“ seien auch die Personalkosten. Da werde die Tariferhöhung um 2,8 Prozent ab Mai 2026 zu Buche schlagen.
Investieren möchte Pieper unter anderem in die Brandmeldeanlage, in Bewohnerzimmer und die Hauswirtschaft.
Im Pflegeheim kalkuliert Pieper mit 8,309 Millionen Einnahmen und 8,268 Millionen Ausgaben. Den Gewinn von 41.000 Euro möchte sie in die Rücklagen stecken.
Spitteltreff bleibt Zuschussgeschäft
Beim Spitteltreff rechnet Pieper mit Einnahmen von 122.000 Euro und Ausgaben von 253.600 Euro, den Verlust von 131.600 Euro ersetzt wie in all den Jahren zuvor die Stadt aus dem städtischen Haushalt.
Lob gab es von Thomas Brantner (CDU). Er sprach von einer tollen Leistung des Teams. Etliche vergleichbare Einrichtungen seien „sehr viel teurer“ als das Spittel. Der Verwaltungsausschuss empfahl dem Gemeinderat einstimmig, den Wirtschaftsplan zu beschließen.
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