Vöhringen – Bei der Führung durch die Bodenseewasser-Versorgung auf dem Sipplinger Berg kamen die Teilnehmer aus dem Staunen kaum heraus. Der CDU-Ortsverband Vöhringen-Wittershausen war am Mittwoch zu der Besichtigung an den Bodensee gefahren. Die Zahlen, Fakten und Daten zeigten laut Bericht, welches Leistungsvermögen nötig ist, um täglich vier Millionen Menschen in Baden-Württemberg mit Wasser zu versorgen.

Anlass der Fahrt war laut Ortsvorsitzender Andrea Kopp der vergangene Sommer: „Der heiße und trockene Sommer mit dem Absenken des Wasserpegels führt zu der Frage nach der permanenten Gewährleistung von Wasser.“ Und: „Weil wir als CDU uns mit den aktuellen Themen beschäftigen und mit den Mitbürgern darüber sprechen wollen, haben wir uns zu dieser Fahrt an den Bodensee entschlossen.“
Ein Mitarbeiter des Unternehmens führte die Gäste durch das Gelände („Hier herrscht höchste Sicherheitsstufe“) und ging auf die von Andrea Kopp gestellte Frage ein: „Seit die Anlage in Betrieb ist, liefern wir beste Qualität, rund um die Uhr.“ Das gelte auch für den zurückliegenden Sommer. Da der größte Teil des Bodenseewassers von den Gletschern komme und diese rasant verschwänden, müssten für die Zukunft neue Wege der Wasserzufuhr gefunden werden, so die Angaben bei der Führung.
Die Gäste aus Vöhringen stellten laut Bericht sachkundige Fragen, auch zur Qualität des Wassers, die der Mitarbeiter jeweils ausführlich beantwortete. Deshalb dauerte der Aufenthalt in der Anlage weit länger als vereinbart – zur Freude aller Beteiligten, wie es im Bericht heißt. Die Teilnehmer gingen nach Darstellung des Berichts mit einem anderen Bewusstsein für das Wasser als kostbares Gut.
CDU-Vorstandsmitglied Norbert Burkhardt hatte die gesamte Planung und Durchführung des Ausflugs übernommen. Er sorgte auch für den anschließenden Abstecher nach Überlingen und das gemeinsame Mittagessen in der „Krone am See“ und gab jedem Mitfahrer den entsprechenden Kartenausschnitt mit. „Dies war ein Ausflug der Spitzenklasse“, lobte ein Teilnehmer.
Im Gedächtnis blieb den Teilnehmern, dass das Wasser zur Aufbereitung aus 60 Metern Tiefe im See entnommen und auf den Sipplinger Berg gepumpt wird. Hängen blieb auch dieser Satz: „Viele andere beneiden uns um unser Bodenseewasser!“