Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein bedeutendes bundesweites Online-Magazin eine Liebeserklärung an Rottweil veröffentlicht. Umso erfreulicher: Kollege Rimkus von Watson hat unsere Stadt jetzt als „echtes Ausflugs-Juwel“ gefeiert – und dabei gleich mehrere Superlative ausgepackt.
Manchmal braucht es den Blick von außen, um zu erkennen, was man direkt vor der Haustür hat. Im Fall von Rottweil heißt dieser Blick derzeit Kathrin (Nachname unbekannt). Die Watson-Autorin hat sich unsere Stadt vorgenommen – und kommt aus dem Schwärmen kaum heraus. Das hat wiederum Watson-Autor Dariusch Rimkus offenbar zu einem Beitrag animiert – in dem er Rottweil als ein „echtes Ausflugs-Juwel“ bezeichnet und gleich mehrere Gründe aufzählt, warum sich ein Besuch lohnt.
Die Leute von Watson bezeichnen Rottweil als einen Ort, der „so viel zu bieten hat“ und dennoch bei vielen Deutschen noch immer unter dem Radar fliegt. Besonders hervorgehoben werden die historische Innenstadt, der Testturm und natürlich die neue Hängebrücke Neckarline.
Wer den Artikel liest, merkt schnell: Die Kollegen haben Gefallen an Rottweil gefunden. Sie heben die historische Innenstadt hervor, schwärmen von den Ausblicken vom Testturm und widmen auch der neuen Hängebrücke Neckarline einige Zeilen. Kurz gesagt: Kathrin hat sich offenbar ein wenig in Rottweil verliebt, der Artikel gibt das wieder.
Dabei leisten wir uns als Lokalpatrioten allerdings einen kleinen Einwand: Watson spricht von einer „Traum-Altstadt“. Streng genommen liegt die eigentliche Altstadt Rottweils bekanntlich etwas weiter östlich im Bereich des Römerpfads. Das, was Besucher heute meist bewundern, ist die historische Innenstadt mit ihren prächtigen Bürgerhäusern, Erkern, Kirchen und Brunnen. Aber seien wir ehrlich: Diesen kleinen geografischen Ausrutscher verzeiht man gern. Schließlich ist das Lob nicht zu überhören.
Alte Stadt, neue Attraktionen
Besonders angetan zeigen sich die Watson-Autoren von der Mischung aus Geschichte und Moderne. Da ist zum einen die älteste Stadt Baden-Württembergs mit ihrer mehr als 2000-jährigen Vergangenheit. Zum anderen locken Bauwerke, die erst einige Jahre oder sogar Wochen jung sind. Allen voran der Testturm von TK Elevator. Mit seiner Aussichtsplattform in 232 Metern Höhe bietet er einen Blick weit über Schwarzwald, Alb und Neckartal hinaus.
Und dann natürlich die Neckarline: Die 606 Meter lange Fußgänger-Hängebrücke verbindet seit diesem Frühjahr die historische Innenstadt mit dem Berner Feld und dem Testturm. Mit bis zu 60 Metern Höhe über dem Neckartal ist sie inzwischen selbst eine Sehenswürdigkeit geworden.
Gar nicht so selbstverständlich
Für Rottweiler mag vieles davon längst Alltag sein. Der Blick auf den Testturm gehört inzwischen genauso zum Stadtbild wie das Heilig-Kreuz-Münster oder das Schwarze Tor. Doch der Watson-Beitrag zeigt auch: Von außen betrachtet wirkt diese Kombination durchaus außergewöhnlich. Wo sonst trifft eine mittelalterlich geprägte Innenstadt auf Deutschlands höchste Besucherplattform und eine der spektakulärsten Hängebrücken des Landes?
Vielleicht lohnt es sich also, gelegentlich den Blick der Gäste einzunehmen. Denn manchmal müssen erst Kollegen aus Berlin oder Köln kommen, um den Einheimischen zu sagen, was sie da eigentlich vor der Haustür haben.
Hier geht’s zum Watson-Artikel.
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