Gemeinsame Großkontrolle bei Vöhringen bringt 49 Verstöße ans Licht – mehrere Straftaten festgestellt
Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle auf der A81 bei Vöhringen hat die Verkehrspolizei zahlreiche Verstöße festgestellt. Insgesamt registrierten die Einsatzkräfte 49 Beanstandungen. Darunter befanden sich mehrere Fälle von Fahren ohne Fahrerlaubnis, mutmaßliche Drogenfahrten sowie Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz.
Die Kontrolle fand am Dienstag zwischen 16.30 und 23 Uhr auf dem Parkplatz Hasenrain an der A81 statt. Beteiligt waren neben der Verkehrspolizeiinspektion Zimmern ob Rottweil auch Studierende der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg. Unterstützt wurden sie von der Polizeihundeführerstaffel Rottweil, Kräften des Polizeipräsidiums Ulm, dem Zoll sowie dem Technischen Hilfswerk.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 171 Fahrzeuge und 293 Personen. Dabei wurden 49 Verstöße festgestellt.
Besonders ins Gewicht fielen vier Fahrzeugführer, die ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs waren. In einem weiteren Fall soll das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen worden sein. Sechs Autofahrer standen nach bisherigen Erkenntnissen möglicherweise unter dem Einfluss berauschender Mittel und mussten mit entsprechenden Maßnahmen rechnen.
Darüber hinaus ahndeten die Beamten zehn Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie einen Verstoß gegen die vorgeschriebene Kindersicherung. Ein Autofahrer nutzte während der Fahrt eine Blitzer-App, was ebenfalls unzulässig ist.
Auch technische Mängel und Verstöße bei der Fahrzeugnutzung wurden festgestellt. Vier Fahrzeugführer hatten ihre Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert, bei einem Anhänger war das vorgeschriebene Abrissseil nicht korrekt angebracht. Zwei Fahrzeuge waren trotz überfälliger Hauptuntersuchung unterwegs, hinzu kamen zwei weitere Verstöße gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung.
Im gewerblichen Güterverkehr registrierten die Kontrolleure acht Verstöße gegen Sozialvorschriften sowie einen Verstoß gegen die Fahrpersonalverordnung.
Neben den Verkehrsdelikten deckten die Beamten auch mehrere Straftaten auf. Die Polizei stellte jeweils einen Fall von Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch fest. Hinzu kamen ein Verstoß gegen das Waffengesetz sowie ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz im Zusammenhang mit Amphetamin.
Außerdem wurden zwei Personen wegen illegalen Aufenthalts angezeigt. Einer von ihnen muss sich zusätzlich wegen unerlaubter Beschäftigung verantworten. Gegen eine weitere Person wird wegen unerlaubter Einreise beziehungsweise unerlaubten Aufenthalts im Bundesgebiet ermittelt.
Nach Angaben der Polizei sollen derartige Schwerpunktkontrollen auch künftig stattfinden. Ziel sei es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Straftaten im öffentlichen Raum frühzeitig aufzudecken.
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