Die L 108 zwischen Schramberg und Lauterbach bleibt nach dem Waldbrand vorerst gesperrt. Fachleute des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) im Regierungspräsidium Freiburg haben die Situation am Montag gemeinsam mit Vertretern der Stadt vor Ort begutachtet.
In Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg hat die Stadt die Sachtleben Mining Services GmbH & Co. KG aus Wolfach mit der Beräumung des betroffenen städtischen Waldstücks und der Sicherung des Hangs beauftragt.
Hang muss vor der Öffnung gesichert werden
Nach dem Waldbrand besteht im betroffenen Bereich weiterhin die Gefahr, dass loses Material und größere Felsblöcke aus dem Hang auf die Straße gelangen. Bevor der Verkehr wieder sicher über die L 108 geführt werden kann, müssen das Waldstück beräumt und gefährdete Bereiche gesichert werden.
Geplant ist unter anderem, große lose Felsblöcke im Hang so zu sichern oder abzulegen, dass sie nicht mehr selbstständig abrutschen können. Je nach Situation vor Ort kommen außerdem ein Schutzzaun oder eine Prallschutzwand infrage.
Am Dienstag, 25. August, soll es dazu einen Ortstermin mit der Firma Sachtleben geben. Dabei wollen die Beteiligten das konkrete Vorgehen und die notwendigen Sicherungsmaßnahmen abstimmen.
Nach Angaben der Stadt bleibt das Ziel, die L 108 so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Sollte eine vollständige Freigabe zunächst nicht möglich sein, soll geprüft werden, ob der Verkehr an der Gefahrenstelle sicher mit einer Ampelregelung vorbeigeführt werden kann.
