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Göllsdorfs „Roter Platz“ soll nach Umbau allen Generationen dienen

Aktivpark ersetzt das Spielfeld bei der Göllsdorfer Halle

Ausgebesserte Stellen vor dem Handballtor. Foto: wede
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Der „Rote Platz“ bei der Göllsdorfer Mehrzweckhalle soll attraktiver werden. Dies beschloss der Bauausschuss (UBV) des Rottweiler Gemeinderats am Mittwochabend.

Rottweil – Das vorhandene Spielfeld steht Kindern und Jugendlichen aus Göllsdorf, aber auch den Vereinen zur Verfügung. Es ist etwa 3000 Quadratmeter groß. Und kräftig „in die Jahre gekommen“, wie es im Ausschuss hieß. Reparaturarbeiten sind immer wieder vorgenommen worden, wie auf dem Platz deutlich zu sehen ist: Die reparierten Stellen unterscheiden sich in der Farbe von den inzwischen wohl ausgebleichten Stellen. Der Neubau eines Spielfeldes ist offensichtlich von keiner Seite gewünscht und vor allem finanziell nicht darstellbar.

Dafür soll an dieser Stelle ein „Generationen – Aktiv-Park“ entstehen. Es wird zwar noch ein Kleinspielfeld geben, aber lediglich 20 auf 40 Meter groß. Eingebettet ist es in eine multifunktionale Grasfläche, die dann auch den benachbarten Grillplatz erschließt. Ein kleiner Bolzplatz mit 20 auf 13 Metern soll auf der Rasenfläche entstehen, so hatte es der Ortschaftsrat gewünscht. Die mit Bäumen versehene größte Fläche ist als „Generationentreff“ mit Möglichkeiten für Vereins- und sonstigen Aktivitäten vorgesehen.

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Das Umgestaltungs-Konzept für den Platz. Der Ortschaftsrat wollte aber noch einen Boule-Platz. Grafik: Stadt Rottweil

So werden zwei Drittel der Fläche entsiegelt, was dem Starkregen-Management entgegen kommt. Entbehrlich ist auch die vorhandene Flutlicht-Anlage, die seit dem Bau der Mehrzweckhalle ohnehin nicht funktioniert, wie bei der Sitzung deutlich wurde.

In der Nähe, aber nicht Gegenstand des Umbaus, ist ein Beachball-Spielfeld, das derzeit saniert wird.

Hoffnung auf Zuschüsse

Das Ganze kostet laut Verwaltung 380.000 Euro, wobei die Entsorgung des alten Belages zusammen mit dem Abbruch mit 135.000 Euro zu Buche schlagen. Wie Oberbürgermeister Dr. Christian Ruf mitteilte, soll die Maßnahme zur Förderung nach dem LEADER-Programm der EU angemeldet werden. Von dort würden 60 Prozent der Netto-Kosten als Zuschuss kommen, also 191.400 Euro. Sollte die Stadt damit nicht zum Zug kommen, würde sie dann einen Zuschuss aus ELR-Mitteln des Landes (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum) beantragen. Hier gebe es 50 Prozent auf die Brutto-Kosten, also 190.000 Euro.

Beschlossen hat der Ausschuss dann vor allem, dass die Verwaltung die Zuschussanträge stelle. Die Kosten, die für die Stadt übrig bleiben, sollen in den Haushalt 2027 eingestellt werden. Wenn die Förderzusage vorliegt, soll die Verwaltung dann die weiteren Schritte mit Ausschreibung und Beauftragung veranlassen.

Das Plenum des Rates muss dem nicht mehr zustimmen.

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Risse im Belag tun sich immer wieder auf. Foto: wede

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