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Ausstellung „Zweifach“ im Schloss Glatt zeigt Werke von Christa Schmid und Gerd Hartmann

Neue Kunstausstellung im Wasserschloss: Christa Schmid und Gerd Hartmann zeigen unter dem Titel „Zweifach“ zwei unterschiedliche künstlerische Positionen.

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Ein Werk von Christa Schmid: Der große Thunfischfang. Foto: pm

Im Wasserschloss Glatt startet am Freitag, 8. Mai, eine neue Kunstausstellung des Landkreises Rottweil. Unter dem Titel „Zweifach“ präsentieren Christa Schmid und Gerd Hartmann ihre Arbeiten.

Im Wasserschloss Glatt wird am Freitag, 8. Mai, um 18 Uhr die neue Ausstellung „Zweifach“ eröffnet. Veranstalter sind der Landkreis Rottweil sowie die beiden Künstler Christa Schmid und Gerd Hartmann, die in Lauffen ob Rottweil leben.

Die Ausstellung vereint zwei unterschiedliche künstlerische Ansätze. Während Christa Schmid in ihren Gemälden alltägliche Gegenstände, Räume und Landschaften aufgreift, beschäftigt sich Gerd Hartmann mit fantastischen Bildwelten, die Anklänge an Archäologie, Technik und fiktive Fundstücke enthalten.

Schmid arbeitet dabei zwischen gegenständlicher Darstellung und Abstraktion. Motive wie Zeitungen, Innenräume oder Stillleben werden in ihren Bildern neu interpretiert und aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet.

Hartmann hingegen entwickelt Werke mit erfundenen Zeichen, Apparaturen und scheinbar historischen Objekten. Seine Arbeiten verbinden technische Elemente mit organischen Formen und spielen mit dem Eindruck archäologischer Entdeckungen.

Trotz der unterschiedlichen Bildsprachen sieht der Landkreis eine gemeinsame Klammer in der Beschäftigung mit Raum, Perspektive und Wahrnehmung. Der Titel „Zweifach“ soll dabei bewusst auf zwei eigenständige künstlerische Positionen verweisen und nicht auf eine klassische Doppelausstellung.

Das Wasserschloss Glatt gehört zu den bedeutenderen Kulturstandorten im Landkreis Rottweil. Neben dem Schlossmuseum finden dort regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen und kulturelle Veranstaltungen statt.

Zur Vernissage am Freitagabend sind Besucherinnen und Besucher eingeladen. Dabei besteht auch die Möglichkeit, mit den beiden Kunstschaffenden ins Gespräch zu kommen.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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