Rottweil – Am Berufsschulzentrum Rottweil können die zuletzt gesperrten Ebenen 3 und 5 nach Abschluss der Reinigungsarbeiten und Raumluftmessungen wieder vollständig für den Schulbetrieb genutzt werden, teilt das Landratsamt Rottweil mit. Auch auf Ebene 1 stehen weitere Unterrichtsräume zur Verfügung. Die vollständige Freigabe der verbleibenden Räume ist noch vor den Weihnachtsferien geplant.

Zuletzt waren im Bauabschnitt 1 nur noch die Ebenen 1, 3 und 5 gesperrt. Betroffen waren dort insgesamt 60 Klassen- und Fachräume sowie weitere Schulungs- und Vorbereitungsräume. Ein erheblicher Teil dieser Unterrichtsflächen kehrt nun in die reguläre Nutzung zurück. In den vergangenen Wochen waren bereits große Teile des Gebäudes schrittweise wieder geöffnet worden. Im Berufsschulzentrum sind die Erich-Hauser-Gewerbeschule und die Oswald-von-Nell-Breuning-Schule untergebracht.
Für die Schulen bedeute das eine weitere spürbare Entlastung, so das Landratsamt. Ausweichlösungen könnten zunehmend reduziert werden. Der Schulalltag bleibe vorerst aber mit organisatorischen Herausforderungen verbunden. Die Schulleitungen arbeiteten weiter daran, die Auswirkungen für die Schülerinnen und Schüler so gering wie möglich zu halten.
Auf Ebene 1 waren die naturwissenschaftlichen Fachräume bislang nicht nutzbar, weil der Zugang gesperrt war. Nun sind sie wieder erreichbar. Zusammen mit zwei weiteren Unterrichtsräumen können sie für den Schulbetrieb genutzt werden.
Als Nächstes soll der noch gesperrte Teil der Ebene 1 gereinigt werden. Danach folgen die erforderlichen Kontrollmessungen. Nach derzeitiger Planung stehen die verbleibenden Räume noch vor den Weihnachtsferien wieder für den Unterricht zur Verfügung.
Als Quelle der Asbestfasern haben die beauftragten Fachleute die asbesthaltige Brandschutzummantelung eines Lüftungskanals in der abgehängten Decke der Tiefgarage identifiziert. Die möglichen Eintrittswege für Asbestfasern seien fachgerecht abgeschottet worden. Die eigentliche Asbestsanierung in der Tiefgarage ist für die Sommerferien 2027 vorgesehen. So sollen die Auswirkungen der Arbeiten auf den laufenden Schulbetrieb möglichst gering bleiben.