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Der Aufreger: Das Feurenmoos und Palmer

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Boris Palmer bei seinem Auftritt in der Aula. Foto: him

Für Missfallen gesorgt hat bei einigen Gegnern der geplanten Windkraftanlagen im Feurenmoos, dass der Tübinger Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Tübingen Boris Palmer bei seinem Auftritt am 5. Dezember zu diesem Thema nichts gesagt hat.

Schramberg. In einem beim „Schwarzwälder Boten“ Online veröffentlichten Leserbrief erklärt einer der Windkraftgegner, Boris Palmer habe ihm im Nachgang mitgeteilt: „…Die Entscheidung, diesen Teil aus dem Programm herauszunehmen, wurde allein und ohne Rücksprache mit mir von der Veranstalterin getroffen. Ich hätte sehr gerne zu diesem Thema Stellung genommen – weil ich weiß, wie wichtig Ihnen dieses Thema ist…“

Der Leserbriefschreiber wundert sich, weshalb die Veranstalterin das Thema nicht zugelassen hat und fragt: „Wurde hier Druck ausgeübt?“

Kein Druck, kein Gespräch

Dazu teilen die Stadtwerke Tübingen mit: „Die swt standen zu keinem Zeitpunkt in Kontakt mit dem Veranstalter oder den handelnden Personen der ‚Schramberger Gespräche‘ – weder im Vorfeld noch im Nachgang.“

Die Veranstalterin Renate Claes wollte sich zu den Vorwürfen nicht näher äußern. Sie betont allerdings, bei ihren Veranstaltungen gehe es ihr um allgemeine politische Themen, nicht um Kommunalpolitik. Dass es keine Fragerunde für das Publikum gegeben habe, sei nicht neu. Auch bei der Veranstaltung mit Wolfgang Bosbach im Februar sei das so gewesen.

Weshalb sich Palmer im Anschluss nicht mehr mit den Windkraftgegnern ausführlicher unterhalten hat, war seine Entscheidung. Ein paar Minuten Zeit wäre wohl gewesen, denn Palmer und Rezzo Schlauch waren anschließend noch bei einer privaten Feier in Schramberg.

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