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185 Millionen Euro für Straßen und Brücken: Auch Kreis Rottweil und Schiltach profitieren von großem Sanierungsprogramm

Großes Straßenprogramm im Regierungsbezirk Freiburg: In Schiltach startet die Tunnelsanierung – mit Bedeutung für die Region Rottweil.

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Der Kirchbergtunnel in Schiltach. Foto: Regierungspräsidium Freiburg

Der Regierungsbezirk Freiburg investiert 2026 massiv in die Verkehrsinfrastruktur. Besonders im Landkreis Rottweil rückt dabei ein bedeutendes Projekt in den Fokus: die Sanierung der Tunnel bei Schiltach.

Rund 185 Millionen Euro fließen in diesem Jahr in die Verkehrsinfrastruktur des Regierungsbezirks Freiburg. Wie das Regierungspräsidium mitteilte, liegt der Schwerpunkt klar auf dem Erhalt bestehender Straßen, Brücken und Bauwerke – ein Ansatz, der auch im Landkreis Rottweil konkrete Auswirkungen hat.

Ein zentrales Projekt betrifft die B 294 bei Schiltach. Dort wird die umfassende Sanierung und technische Modernisierung des Kirchberg- und Schlossbergtunnels vorbereitet. Die Arbeiten gelten als entscheidender Schritt für mehr Sicherheit und eine langfristig stabile Verkehrsverbindung im Kinzigtal – mit Bedeutung auch für Pendler und Wirtschaft im Raum Rottweil.

Insgesamt sind für die Sanierung des Straßennetzes im Regierungsbezirk rund 96 Millionen Euro vorgesehen. Damit sollen 138 Kilometer Bundes- und Landesstraßen sowie 59 Brücken und Stützmauern instand gesetzt werden. Hinzu kommen Maßnahmen zur Sicherung von Hängen und Felsen, insbesondere im Schwarzwald.

Regierungspräsident Carsten Gabbert betonte, dass der Fokus weiterhin auf „Sanierung vor Neubau“ liege. Angesichts begrenzter personeller Ressourcen im Straßenbau wolle man bestehende Infrastruktur gezielt erhalten und modernisieren. Gleichzeitig werde die Verkehrswende vorangetrieben – etwa durch neue Radwege und Förderprogramme für klimafreundliche Mobilität.

Auch der Ausbau des Radwegenetzes spielt eine Rolle: Rund 15 Projekte befinden sich derzeit im Bau, insgesamt etwa neun Millionen Euro sind hierfür eingeplant. Ziel ist ein sicheres und durchgängiges Netz, das den Umstieg auf das Fahrrad attraktiver machen soll.

Darüber hinaus unterstützt das Land Städte und Gemeinden bei eigenen Mobilitätsprojekten. Rund zehn Millionen Euro Fördermittel fließen etwa in neue Radwege, Ladeinfrastruktur oder barrierefreie Haltestellen.

Für die Region Rottweil bedeutet das Programm vor allem eines: spürbare Verbesserungen im Alltag – durch sicherere Verkehrswege, modernisierte Infrastruktur und zusätzliche Angebote für nachhaltige Mobilität.

Autor / Quelle:NRWZ-Redaktion
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