Noch stehen nicht alle Bilder an ihrem Platz, doch die Veränderung in den Katakomben der St. Christophorus-Kapelle ist bereits deutlich zu sehen: Beleuchtung, Ausstellungsflächen und Präsentation werden derzeit für die ICONIC vorbereitet. In einer Woche öffnet die Ausstellung ihre Türen. Vom 25. September bis 18. Oktober werden in Dunningen 21 preisgekrönte Fotografien der World Press Photo Foundation gezeigt.
Dunningen – Unter dem Leitgedanken „Pressefreiheit für die Demokratie“ richtet die Ausstellung den Blick auf prägende Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte. Die Fotografien erzählen von Protestbewegungen, Migration und Widerstand ebenso wie von den menschlichen Folgen von Kriegen und Konflikten.
Für die Präsentation setzt der Heimat- und Kulturverein Dunningen auch die Ausstellungsräume neu in Szene. Eine zusätzliche Beleuchtung sowie weitere Ausstellungsflächen sollen den Fotografien Raum geben, ihre Wirkung in der besonderen Atmosphäre der Katakomben zu entfalten. Der Ort ist Ausstellungsbesuchern bereits durch die Reihe „Kunst und Kultur unter der Kapelle“ bekannt.
Eröffnet wird die ICONIC am Freitag, 25. September, um 18 Uhr mit einer öffentlichen Vernissage. Interessierte sind eingeladen, die Ausstellung an diesem Abend erstmals zu erleben und die Fotografien in den neu gestalteten Räumen auf sich wirken zu lassen.
Auch während der folgenden drei Wochen wird die Ausstellung von mehreren Veranstaltungen begleitet. Am 2. Oktober um 18 Uhr findet zur „Langen Nacht der Demokratie“ ein Impulsvortrag mit Landrat Christoph Keckeisen statt. Am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, führen eine Radtour aus Rottweil sowie Wanderungen aus Seedorf und Lackendorf zur Christophorus-Kapelle.
Ein weiterer Bestandteil ist der Fotowettbewerb „Demokratie“ für Hobbyfotografinnen und Hobbyfotografen aus dem Landkreis Rottweil. Die Prämierung der besten Beiträge ist für den 16. Oktober vorgesehen.
Mit ICONIC verbindet der Heimat- und Kulturverein internationale Pressefotografie mit einem ungewöhnlichen Ausstellungsort am höchsten Punkt Dunningens. Drei Wochen lang sollen dort nicht nur Bilder zu sehen sein, sondern auch Gespräche, Begegnungen und neue Perspektiven entstehen
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08. September 2026