Pflegetechnologie zum Anfassen

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Mitarbeitende konnten die Technologien direkt selbst testen. Foto: Nadine Heilmann

Der TruDi-Truck, der „Truck der Digitalisierung“, war im Vinzenz von Paul Hospital in Rottweil zu Gast. Eine tolle Gelegenheit, moderne Pflegetechnologien nicht nur in der Theorie kennenzulernen, sondern direkt selbst auszuprobieren und zu erleben.

Rottweil – Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie digitale Anwendungen den Pflegealltag sinnvoll unterstützen könnten. Vorgestellt und ausprobiert wurden unter anderem digitale Lösungen zur Sturzprophylaxe, eine Wundkamera zur Unterstützung der Wundversorgung, die digitale Erfassung von Vitalparametern sowie VR-Brillen, mit denen beispielsweise virtuelle Waldspaziergänge möglich sind. Auch Klangkissen, Angebote zur Aktivierung und digitale Hilfsmittel für Menschen mit Demenz konnten kennengelernt werden.

Besonders interessant war die Möglichkeit, die verschiedenen Technologien nicht nur erklärt zu bekommen, sondern sie direkt selbst zu testen. Dadurch konnten die Teilnehmenden einen praktischen Eindruck davon gewinnen, welche Chancen digitale Lösungen bieten, aber auch, wo Herausforderungen und Grenzen liegen.

Der Besuch des TruDi-Trucks hat gezeigt, dass Digitalisierung in der Pflege viele Möglichkeiten bietet. Entscheidend ist dabei, Technologien gezielt dort einzusetzen, wo sie Pflegebedürftige und Mitarbeitende tatsächlich unterstützen und den Pflegealltag erleichtern könnten. Es war eine spannende Gelegenheit, neue Technologien kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Ideen für die Pflege zu entwickeln.

Das Projekt „pulsnetz MuTiG“ wird im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.

Autor / Quelle:Pressemitteilung (pm)
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