Rottweil – Der Rugby-Club Rottweil (RCR) spielt am Sonntag, 8. November, um 14 Uhr in der 2. Rugby-Bundesliga Süd/West gegen den RK Heusenstamm. Es ist das letzte Vorrundenspiel vor der Winterpause. Der folgende Gastbeitrag gibt die Sicht des Vereins wieder.

Der RCR will seinen Platz in der Spitzengruppe verteidigen, trotz einiger verletzter Spieler. Die Heusenstammer gelten laut Beitrag als eigentlicher Ligafavorit.
Der Beitrag gibt die Einschätzung des Vereins und seines Trainers vor dem Spiel wieder.
Ein Gastbeitrag von Karl-Heinz Bahr
Mit jeweils einer Niederlage stehen beide Teams derzeit hinter dem Tabellenführer RC Unterföhring. Nun kommt es für die RCR‘ler am Sonntag um 14.00 Uhr im letzten Spiel der Vorrunde vor der Winterpause zur wichtigen Standortbestimmung, um den Verbleib an der Tabellenspitze zu behaupten. Doch Duelle mit den Hessen aus dem Frankfurter Umland haben traditionell ihren eigenen Charakter.
Nach dem knappen Sieg im Auswärtsspiel gegen den RSV Köln am vergangenen Samstag wollen die „Schwarz-Gelben“ trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle ein gutes Spiel mit viel Engagement abliefern. Die bisherigen Ergebnisse geben allen Anlass zu Optimismus, doch auch die Heusenstammer verfolgen als eigentlicher Ligafavorit dasselbe Ziel. Entscheidend wird sein, welches der beiden Teams schon zu Spielbeginn die entscheidenden Akzente setzen kann.
Trainer Florian Dicu: „Wir haben natürlich zur Kenntnis genommen, dass die RKH‘ler mit großer Überlegenheit und Kampfgeist fast alle ihrer Punktespiele gewonnen haben. Meine Mannschaft ist hoch motiviert und will mit einem Sieg weiter an der Tabellenspitze bleiben. Unser Fokus ist voll auf dieses Spiel gerichtet. Wenn wir schnell ins Spiel finden, können wir mit einem Erfolg vom Platz gehen. Die Hessen haben einen eingespielten, körperlich starken Sturm, der sich besonders in den Standardsituationen (Gedränge und Gasse) sehr wirkungsvoll einsetzt. Da können wir aber mit Sicherheit mithalten und auch unser Hauptaugenmerk ist auf das Sturmspiel gerichtet, das die Grundlage schaffen soll, damit die Hintermannschaft (Drei-Viertel-Reihe) mit ihren Spielzügen und Kombinationen erfolgreich sein kann. Wir haben 22 höchst motivierte und engagierte Spieler, das Training war in den letzten Wochen äußerst positiv und vielversprechend.“