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DWD warnt vor extremer Hitze im Südwesten

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Der Deutsche Wetterdienst hat am Montagmorgen eine Hitzewarnung für weite Teile Baden-Württembergs herausgegeben. Besonders für Kinder, ältere Menschen und Vorerkrankte kann die große Wärmebelastung gefährlich werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am heutigen Montag, 22. Juni 2026, vor extremer Hitze im Südwesten Deutschlands – betroffen ist auch der Landkreis Rottweil mit der Stadt Schramberg. Auf der amtlichen Warnkarte ist der Kreis in einer großflächigen Zone markiert, die sich von Freiburg über den Schwarzwald bis in den Raum Stuttgart erstreckt. Schon am Vormittag werden hohe Temperaturen erreicht, im Tagesverlauf steigt die Belastung durch Hitze und UV‑Strahlung weiter deutlich an.

Hintergrund der Warnung: Hitzebelastung kann den Kreislauf stark beanspruchen und zu gesundheitlichen Problemen wie Erschöpfung, Kreislaufkollaps oder Hitzschlag führen, warnt der DWD. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, Schwangere, chronisch Kranke sowie Personen, die im Freien arbeiten oder sich ohne ausreichenden Schutz im Freien aufhalten. Der Landkreis Rottweil informiert auf seinem Hitzeportal zusätzlich über Risiken, hitzeempfindliche Personengruppen und passende Schutzmaßnahmen.

Landesbehörden und Gesundheitsorganisationen raten, die Warnung ernst zu nehmen und sich auf den heißen Tag einzustellen. „Wichtig ist, die Hitze soweit möglich zu meiden, Innenräume kühl zu halten und vor allem ausreichend zu trinken“, heißt es in entsprechenden Empfehlungen. Auch sollten Nachbarn und Angehörige im Blick behalten werden, die sich nicht selbst schützen können – etwa hochbetagte Menschen oder Pflegebedürftige.

So schützen Sie sich heute vor der Hitze

  • Viel trinken
    Trinken Sie regelmäßig Wasser oder Saftschorlen, insgesamt etwa 2 bis 2,5 Liter oder mehr – am besten schon, bevor ein Durstgefühl entsteht. Alkohol sowie stark gezuckerte oder sehr koffeinhaltige Getränke sind zur Erfrischung weniger geeignet.
  • Sonne und körperliche Anstrengung meiden
    Verlegen Sie Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden und vermeiden Sie die Mittagshitze. Wer körperlich arbeitet oder Sport treibt, sollte Tempo rausnehmen und häufiger Pausen im Schatten einlegen.
  • Wohnung und Arbeitsplatz kühl halten
    Lüften Sie vor allem nachts und in den frühen Morgenstunden, schließen Sie tagsüber Fenster und Rollläden oder Jalousien. Ventilatoren, kühle Duschen oder feuchte Tücher im Nacken können zusätzlich Entlastung bringen.
  • Geeignete Kleidung und Sonnenschutz
    Tragen Sie leichte, luftige und helle Kleidung aus Baumwolle oder Leinen und schützen Sie Kopf und Augen mit Hut oder Kappe und Sonnenbrille. Auf unbedeckter Haut sollte großzügig Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor aufgetragen werden.
  • Besondere Rücksicht auf Risikogruppen
    Achten Sie auf Kinder, ältere Menschen, chronisch Kranke und Menschen mit Behinderung in Ihrem Umfeld. Wer sich benommen fühlt, über starke Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit oder Verwirrtheit klagt, sollte in den Schatten gebracht werden und gegebenenfalls ärztliche Hilfe oder den Notruf 112 in Anspruch nehmen.
  • Informiert bleiben
    Die aktuellen Warnungen sind beim Hitzewarnsystem des DWD abrufbar, auch über Warn‑Apps und die Webseiten von Kommunen und Landkreisen. Dort werden Hitzewarnungen in der Regel am Morgen für den aktuellen und den Folgetag aktualisiert.

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