Die Handballerinnen und Handballer der SG Dunningen/Schramberg waren am Samstag auswärts im Hegau gefordert. Die Damen gewannen in der Bezirksoberliga beim TV Engen mit 33:17 (22:8). Die Herren unterlagen in der Landesliga beim TuS Steißlingen 2 mit 24:30 (12:16).
Damen: Deutlicher Auswärtssieg in Engen
Am Samstagabend war die SG Dunningen/Schramberg (SGDS) beim TV Engen in der Hegau-Sporthalle zu Gast. Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt wollte die Mannschaft auch auswärts an die gute Leistung anknüpfen und die nächsten beiden Punkte einfahren. Das gelang mit dem 33:17-Erfolg.
Die SGDS erwischte einen starken Start und setzte bereits in den ersten Minuten ein deutliches Zeichen. Mit einer schnellen 3:0-Führung übernahm die Mannschaft früh die Kontrolle über das Spiel. Zwar gelang es dem TV Engen zunächst, den Anschluss zu halten, doch die SGDS fand zunehmend besser in ihren Rhythmus. Durch gutes Zusammenspiel im Angriff, konsequent ausgespielte Torchancen und eine starke Chancenverwertung setzte sich die Mannschaft Tor um Tor ab. Dabei war die SGDS über alle Positionen hinweg torgefährlich und ließ sich auch von zwischenzeitlichen Unterzahlsituationen nicht aus dem Konzept bringen. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich an. Zur Halbzeit hatte sich die Mannschaft mit der 22:8-Führung eine gute Ausgangslage für den zweiten Durchgang geschaffen.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die SGDS konzentriert und knüpfte an die erste Hälfte an. Der Vorsprung wurde weiter ausgebaut. Wiederholte Zeitstrafen aufseiten des TV Engen erschwerten den Gastgeberinnen zusätzlich den Spielfluss. Die daraus entstehenden Überzahlsituationen nutzte die SGDS, um weitere Treffer zu erzielen und den Abstand zu vergrößern. Auch defensiv präsentierte sich die Mannschaft über weite Strecken stabil und ließ nur wenige Gegentreffer zu. In der Schlussphase gelang es dem TV Engen zwar noch, einige Tore zu erzielen, am deutlichen Spielverlauf änderte dies jedoch nichts mehr.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, viel Spielfreude und guter Chancenverwertung sicherte sich die SGDS laut dem Bericht zwei weitere wichtige Punkte. Auf dieser Leistung lasse sich für die kommenden Begegnungen aufbauen.
Für die SG Dunningen/Schramberg spielten: Marina Häsler (8 Tore), Sophia Leopold (7), Marie Lutz (5), Josefine Franke (4), Maike King (3), Lia Ruess (2), Leonie Boner (2), Larissa Gökoglu (1), Anna Edler (1), Lea-Denise Schranzhofer (Tor), Manuela Sprich und Jana Heidepriem (Tor).
Herren: Zu viele vergebene Chancen in Steißlingen
Die Herren der SG Dunningen/Schramberg mussten sich bei der Regionalliga-Reserve des TuS Steißlingen mit 24:30 geschlagen geben. Zu viele vergebene Möglichkeiten kosteten die Luchse in einer wichtigen Partie Punkte im Hegau. In der Tabelle trete die Mannschaft damit weiterhin auf der Stelle, heißt es im Bericht.
Die Zuschauer im Sportpark Mindlestal sahen zunächst einen ausgeglichenen Start. Steißlingen legte vor, Dunningen/Schramberg zog nach. Bis zum 3:4 aus Sicht der SG nach sechs gespielten Minuten entwickelte sich eine offene Partie.
Im Anschluss tat sich die SGDS jedoch zunehmend schwer. Obwohl die Gäste in der Defensive meist solide standen, fanden die Hausherren immer wieder Wege, den Ball im Tor von Marcel Krause unterzubringen. Selbst bei mehrfach angezeigtem passivem Spiel kamen die Steißlinger durch überraschende Schlagwürfe zum Erfolg. So gerieten die Luchse allmählich ins Hintertreffen, zumal im eigenen Angriff gute Möglichkeiten ungenutzt blieben. Beim 8:4 nach zwölf Minuten betrug der Rückstand erstmals vier Tore.
Vor allem Laurin Kugler stemmte sich in dieser Phase gegen den Rückstand und hielt seine Farben mit Einzelaktionen im Spiel. Beim 11:9 (20. Minute) und 13:11 (24.) kämpften sich die Luchse jeweils wieder auf zwei Treffer heran. In der Schlussphase des ersten Durchgangs verloren die Gäste jedoch erneut den Anschluss. Angeführt von ihrem treffsicheren Rückraumspieler Patrick Euchner bauten die Hausherren ihren Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf 16:12 aus.
Im zweiten Spielabschnitt versuchte die Pflieger-Sieben, mit einer offensiveren Deckungsformation insbesondere die gefährlichen Rückraumspieler Patrick Euchner und Fabian Rihm besser in den Griff zu bekommen. Die dadurch entstehenden Räume wussten die Gastgeber allerdings geschickt zu nutzen. Immer wieder kamen sie über den Kreis zu einfachen Treffern oder konnten nur durch Fouls gestoppt werden, die Siebenmeter zur Folge hatten.
So wuchs der Rückstand zunächst von vier auf sechs Tore an (22:16, 41. Minute). Erschwerend kam hinzu, dass die SG im Angriff weiterhin gute Möglichkeiten liegen ließ und ein ums andere Mal am Steißlinger Schlussmann Nico Maier scheiterte.
Mit zunehmender Spieldauer rückte eine Wende für die Luchse immer weiter in die Ferne. Zwar zeigte sich die SG über weite Strecken der zweiten Halbzeit kämpferisch und bemüht, den Rückstand zu verkürzen, doch der entscheidende Zugriff auf die Partie gelang nicht mehr. Zu abgeklärt präsentierten sich die „Waschbären“ aus Steißlingen, die insbesondere im Angriff stets eine Antwort auf stärkere Phasen der Gäste parat hatten.
Auch wenn die Hausherren in den letzten zehn Spielminuten lediglich zwei Treffer erzielten, geriet der 30:24-Heimerfolg nicht mehr in Gefahr und ging verdient an die Gastgeber.
Aufseiten der SG Dunningen/Schramberg bleibe die Erkenntnis, dass eine schwache Chancenverwertung in dieser Liga kaum zu kompensieren sei. Insbesondere die fünf vergebenen Siebenmeter verdeutlichten eines der derzeit größten Probleme der Luchse. Trotz phasenweise ordentlicher Defensivarbeit habe sich die SG durch zahlreiche ausgelassene Möglichkeiten selbst um die Chance auf ein besseres Ergebnis gebracht.
Für die kommenden Aufgaben gelte es nun, die Fehler im Abschluss aufzuarbeiten und wieder mehr Sicherheit im Angriffsspiel zu gewinnen. Nur wenn es gelinge, die eigenen Chancen effektiver zu nutzen, könnten die Luchse in den nächsten Begegnungen wieder erfolgreich sein.
Für die SG Dunningen/Schramberg spielten im Tor Marcel Krause und Tim Grözinger. Im Feld kamen zum Einsatz: Lennart Kugler (3 Tore), Marvin Werner (3), Julian Roming (3), Marco Meyer, Angelo Broghammer (1), Tobias Fleig (3), Lukas Loga, Felix Hirt (2), Laurin Kugler (5), Maximilian Bantle, Philipp Weidenauer (2), Hannes Haas, Tim Haas (2) und Tim Reule.
Text: SG Dunningen/Schramberg